22. Dezember 2007

Pfudl

Den Pfudl in der Bäckerstraße "unten" kenn ich noch von vor bald 20 Jahren, wo der Ober / die Kellner noch diese exklusiv Wienerische Mischung aus grantig und sehr freundlich hatten. Dafür war er auch jedesmal voll.

Das ist lang schon nicht mehr so, aber er ist noch immer gut (was ich mir alle 2 Jahre oder so beweise, wird wieder häufiger werden, hoffe ich). Und hat nach wie vor so eine nette Zwischenposition zwischen Beisl und Gasthaus.

Ich hatte gestern eine wirklich gute Kalbsleber (herrlich weicht, wunderbar abgeschmeckt), Karin hatte ein Wiener Backfleisch, das jetzt per se sicher nicht zu meinen Favoriten gehört, aber dennoch hervorragend war.

15. Dezember 2007

Hollmann Salon

Gestern haben wir den Hollmann Salon im herrlichen Heiligenkreuzerhof ausprobiert, ein kleines feines Lokal, an sich unprätentiös und gemütlich, aber dann kommt das Logo doch sehr häufig vor (gerade noch nicht störend, aber ein bisserl selbstverliebt).

Als Salon hat das Lokal eine kleine fixe Karte, die's aber in sich hat:

Ein Salonbrett, bei dem man sich Dinge wie Roast-Beef mit Kren, Kürbis(kern)-Leberkäse und (zum Niederknien gut) Lammkäsekrainer zusammenstellen kann. Ich hatte parallel dazu eine Akazien-Ente auf (viel) Sellerie-Püree, perfekt aufeinander abgestimmt.

Leider sperrt der Salon um 22h Uhr schon, weil sich (verständlich und zurecht) die Anrainer des Heiligenkreuzerhofes durchgesetzt haben... dafür ist er ein schöner, ruhiger Hof geblieben.

8. Dezember 2007

Beuschl im Servitenstüberl

Diese Woche hatte ich ein sehr angenehmes (Kunden-)Mittagessen im Servitenstüberl in der - jawohl - Servitengasse (9.).
Sehr angenehmens, gemütliches Lokal, mit v.a. Zwettler Zwickl... ist schon mal gut.
Ich hatte ein wirklich gutes Salonbeuschl.

Nur so vermeldet, da ja die Lokale, die mich zu Innereien gebracht haben, alle zusperren> ...

2. Dezember 2007

Na geht ja eh... Penne con Salsiccia e Ricotta

Na eben, ging ja doch, die Salsiccia vom Freitag ist fast Geschichte. Die Diät hatte Pause...

Also wir hatten 1.2kg Salsiccia (ja mein Gott, wir haben sie bekommen, kann ja nix dafür).
Dazu 1kg Penne kochen.
Salsiccia enthäuten, und ohne weiteres Fett (hat ja selbst genug) in einem großen Topf anbraten.
Ein bisserl ein Paradeismark dazu und mit wenig Salz, Pfeffer, dafür gut Rosmarin und Majoran abschmecken.
Gegen Schluss ca 3 Löffeln Ricotta daruntermischen und gut verrühren.
Mit den Penne ordentlich vermischen.

Mit Parmesan (tut sich hier sehr gut) und einer Hand voll frischen Rucola pro Portion servieren.

Die Penne waren dann doch ein bisserl viel für das Fleisch, 800g hätten's auch getan.
Bei den Mengen bleibt genug übrig... wir haben ungefähr ein Drittel nur gegessen. Aber die Salsiccia musste nun doch verarbeitet werden.

Niggl never more

Es scheint ein Fluch auf meinen Wiener Lieblings-"Gasthäusern" zu liegen.
Erst sperrt der Wolf in der Burggasse zu... und jetzt!??

Gestern wollten wir nach Monaten wieder mal zum Niggl, aber beim dem ist Telefon tot, und das Lokal auch. Kein Hinweis, kein "Sorry", kein Gar-Nix. Nur nix.

Schade.

Dafür sind wir halt wieder mal ins L421 gegangen... Essen gut wie immer... Ambiente leider auch wie immer.

30. November 2007

Und wie soll das gehen?

Allerliebster Besuch aus Italien läutet an der Tür und liefert Tonnen frischer Salsiccia ab.

Bitte wie soll man da Diät halten??

Naja, mal sehen... Stay tuned, muss ja in den nächsten Tagen verwertet werden.

25. November 2007

Lardo

Derzeit bin ich zwar noch immer auf Diät, was mich aber manchmal nicht von notwendigen Sünden abhalten kann und darf.

Wie zum Beispiel hier von dieser, bei einem Festl eines lieben Geschäftspartners neulich im Eulennest in der Himmelpfortgasse... Hervorragender Wein und leckere Häppchen („ Rehleberschinken“) und dann kam noch der Lardo.

Hauchdünn geschnitten, zart-weiß, angenehme Temperatur – eine Geschmacksexplosion im Mund.


Bin daher jetzt auf noch strengerer Diät...

28. Oktober 2007

Tintenfisch mit Paradeissauche und Rucola

Eine fertige, aber hausgemachte Paradeissauce (die beste wo gibt) auftauen; eigentlich wollten wir ja Scampi dazu machen, hatten aber grad keine daheim, also (tiefgefrorene) Miesmuscheln dazu... ziehen lassen.

Den Tintenfisch (leider auch nicht frisch, sondern ebenfalls tiefgefroren) trennen (in Körper und Arme; Schnabel rausschneiden), und kurz und scharf in Olivenöl mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und einem Schuss Tabasco anbraten.

Einfach die Paradeis-Muschel-Sauce drüber, und mit (fein mariniertem) Rucola on top servieren.
Sehr basic, sehr lecker, sehr schnell.

27. Oktober 2007

Kürbiskerne

Kerne on flickrJaja, Halloween steht vor der Haustür, da müssen die Kinder wieder unbedingt ein Kürbisgesicht vor derselben (Haustüre) haben. Das gute daran aber ist, dass dabei Kürbiskerne anfallen, die ich mir einfach geröstet habe.
Der Diät wegen fettfrei (mal abgesehen von deren Eigenfett).

Einfach bei ca 100° für ca 2h ins Rohr (auf einer Schicht Backpapier, weil sie sonst kleben, und Öl is ja nicht...)


Feinstes Knabberding.

15. Oktober 2007

Pute und Ratatouille

Am Samstag habe ich (diätbedingt) mit Pute gespielt:
Mittags - Putenbrust mit Gemüse (Frühlingszwiebel, Paradeiser, Karotten & Fenchel) in der Folie ins Rohr - mehr oder weniger so wie der Fisch neulich.
Eine herbe Enttäuschung; die Pute nimmt den Geschmack des Gemüses gar nicht an, braucht ewig bis sie durch ist (>25min) und ist eher trocken.

Aber, am Abend, dann aber... jawohl:

Putenbrust-Sandwich
Noch drei Scheiben von der Putenbrust in einer Senf-Honig-Kruste (ok, hab ein Senf-Honig-Öl-Gemisch draufgeschmiert, Kruste ist wohl übertrieben), kurz in der Pfanne auf beiden Seiten angebraten, und dann bei ca 100° 20min ins Rohr gestellt, dann noch 20min warmgehalten gerastet.
Ein wenig Mayo mit der Hand hochgezogen.

Putenbrust fein aufschneiden und mit Gurken- und Paradeiserscheiben sowie Salatblättern in frischen Toast, der vorher natürlich mit Mayo bestrichen wurde.

Sowas von saftig.

Ach ja, Ratatouille - hab ich zwischen den beiden Mahlzeiten mit den Kindern im Kino gesehen. Sehr netter Film, v.a. weils auch irgendwie um Genuß(-fähigkeit) geht.

30. September 2007

Roast Beef - Die Vernichtung

So, und heute - wie angekündigt - die Reste kalt vernichtet...
Manche mögen es auch den eigentlichen Hauptgang nennen... so wie ich.

Tramezzini mit kalten, dünn augeschnittenem Roast Beef. Herrlich rosa.
Dazu natürlich handgemachte Sauce Tartare... (Ok, nur die Mayonnaise war ehrlich handgemacht, die Zwiebeln, Kapern, Gurkerln und Anchovis hab ich im Cutter demoliert) etc.

Man reiche dazu einen Sauvignon Blanc Hochgrassnitzberg 2003 vom Polz (oder sagt man da korrekt: den Polzens?) ... die Sauce Tartare braucht ja auch einen kräftigen Wein dazu.


Diät war gestern und ist morgen wieder...

Roast Beef - Das Voting

Wie in den ekelhaften Votingshows üblich, trenne ich jetzt auch auf mehrere Sessions (mit Werbeblöcken dazwischen??) auf.
Also gestern, da war das "Cooking" mit Live Photo Blogging, die Zeit dafür war ja da, weil wir diesmal die Niedertemperaturmethode ausprobiert haben.

Hier nun die Details:

1.6kg Beiried hab ich ein wenig geputzt und den "Deckel" ordentlich angeritzt. Dann rundum mit Salz, Pfeffer und ordentlichem Senf eingerieben.
Auf allen seiten kurz und scharf Angebraten, und dann für 45min bei 120° ins Rohr.
Dann auf ca 60/70° reduzieren und für deutlich mehr als 2 Stunden bei dieser Temperatur halten; der Kern sollte bei 58-60° bleiben. Das tat er auch brav.
Die letzte Stunde hab ich das Rohr überhaupt abgedreht, Temperatur hielt das Fleisch noch ganz gut.

Und nun Ergebnis - also das "Voting":Voila
Durch und durch zart rosa und herrlich saftig.
Hätte daher
1. länger/stärker angebraten gehört - damit so ein kleines feines "durches" Randerl da ist.
2. kann man ruhig auch mehr als 45min bei den 120° halten, also ca 1h - mal ausprobieren.
3. der rest ist egal, ob das Teil 2h oder 4h bei 60° im Rohr ist macht dann keinen wirklichen Unterschied mehr, was die Sache angenehm stressfrei macht.

Dazugereicht wurden: Sherry-Karotten, Kartoffeln (für die Nichtabnehmenden Kinder) und Kohlsprossen.
Als Wein ein 2000er Rioja Reserva... angenehm rund...

Heute gibts die Reste davon "kalt"... noch besser ;-)

29. September 2007

Roast Beef Live Blogging

Heute ist wieder einmal ein Versuch dran, dem perfekten Roast Beef näher zu kommen. Zwei Dinge sind anders, als beim letzten Versuch:

1. Niedertemperatur: 45min bei 120°, dann ein paar Stunden bei 65°.
The Beginning2. Ich live blogge die Stadien auf Flickr.

Ja, bevors jemand ausspricht: mir is fad im Schädl ;-)

23. September 2007

Mehr Fisch in der Folie

Die Sache mit dem Fisch in der Folie geht wegen des großen Erfolges (und der anhaltenden Diät) weiter:
dieses Wochenende war's Pangasius mit Fenchel.

Fenchel erst ca 20min kochen, dann in grobe Scheiben/Stücke schneiden.
Alufolie (diesmal haben wir uns das Backpapier gespart) aufbreiten, Fenchel drauf, ein paar Jungzwiebel dazu, Fisch drauf, und je einen halben kleingeschnippelten Paradeiser drauf; Salz und (groben) Pfeffer natürlich nicht vergessen, und ein ganz kleiner (Diat!) Tropfen Olivenöl kann ja wirklich nicht schaden.
Gut zusammenfalten und dich verschließen.

Wohl tut auch, dass dillartige Grünzeug vom Fenchel fein drüberzustreuen.
20 min im Extremrohr (>220°)... und alles wird wunderbar...

Das beste ist, dass es so wenig aufwändig ist.

16. September 2007

Rote Rüben

In der Gemüsekiste waren wieder mal Rote Rüben, die bei uns immer ein Streitfall sind: ich will Salat draus machen (flash-back in die 70er), den ich aber dann allein essen darf, Karin mag bestenfalls Suppe bzw gar nix.

Der Konsens liegt in einem überraschend schmackhaften Gemüse aus Roten Rüben, v.a. weil wir ja am Abnehmen sind:

5 Stück hatten wir - also waschen und für ca 1h weich kochen.
Dann schälen und in kleine Stückerln bzw Stifte schneiden.
1 große Zwiebel leicht goldig anschwitzen, Rübenstifte dazu, salzen, pfeffern und einen TL honig dazu.
Dünsten. Mit Rahm und Knackern (achja, abnehmen, also Putenknacker) vermischen.
Jede Menge Dille dazu, das ist eigentlich der Hauptgrund für mein Urtil "schmackhaft".

Ernsthaft: schmeckt wirklich gut.

15. September 2007

Fisch in der Folie

Bin heute konvertiert worden zu einem Anhänger von Fisch in der Folie gebraten.

Wir hatten einen Tilapia (also eine Barsch-Art), der etwas zu mürbe ist, um ihn in den Wok zu werfen, also mußten wir ihn ganz lassen. Und da wir ihn kalorien-arm (fettfrei) nur mit Gemüse wollten, haben wir uns endlich dazu durchgerungen, ihn nur in der Folie ins Rohr zu werfen. Wenn ich sage „nur“, dann sieht das noch immer so aus:

Erst mal Paradeiser konzentrieren, also pro Fischfilet (das waren 4 zu je 15dag) ein Stück Paradeiser halbieren, auf der Schnittfläche Salz, Pfeffer und Thymian drauf. Alle 8 Hälften in eine flache Schüssel (Schnittfläche nach oben) und 1½ Stunden bei erst 15min sehr heiß (>200°) und dann normal heiß (~150°) ins Rohr. Das ergibt dann sowas wie gut gewürztes, festes Paradeismark.

Pro Filet:

Backpapier auflegen, Alufolie darüber; 2 Paradeiser drauflegen (knapp neben die Mitte), 2 Stk Frühlingszwiebel, Fisch drauflegen (vorher schon einsalzen) und pfeffern, dann noch Paprikascheiben (waren grad da), 2 halbe Knoblauchzehen und eine Chilischote dazulegen und gehacktes Basiklium draufstreuen. Jetzt das ganze erst gut zudecken indem man die freie Hälfte der Folie (+Backpapier) drüberlegt (drum ja auch knapp neben der Mitte), und dann am Rand gut einrendeln (wie Kasnudeln im Oberdrautal). Das Ganze muß gut dicht sein. Wahrscheinlich reicht Alufolie allein auch, aber mit dem Backpapier wird’s dichter.

Für 20 Minuten bei 240° ins Rohr, herausnehmen, aufschneiden, auf einen Teller rutschen lassen (mit Saft und Gemüseresten!!).

Herrlich intensiv.

1. September 2007

Weiden

SundownerWir hatten unser Kick-Off Meeting dieses Jahr recht gemütlich in Weiden am Neusiedlersee.
Erst 2h Vorträge (incl your's truly), dann ein leckeres leichtes Mahl in der Blauen Gans gleich nebenan.
(Zweimal Eselböck in nur einer Woche, nicht schlecht.)

Enttäuschend war beim sonst hervorragenden Zander auf Steinpilz-Sauce der Cremespinat. Der hat sowas von gar nicht gepaßt. Fast schon schade.
Die Liwanzen als Nachspeise waren dafür wieder sehr gut.

Am Nachmittag hatten wir recht guten lokalen Wein vom Scheiber zu verkosten: der Blaufränkisch 2006 ist noch viel zu jung, der 2004er sehr tanninhältig (zu tanninghältig, wenn man kein Lamm dabei hat), der 2005er Barrique war dafür sehr rund.

31. August 2007

Stempel open air

Diesen Sommer kann man (konnte man) im Stempel draußen sitzen - ist aber eher auf der lärmigen Seite. Also nur rasch alle 5 Tapas (herrlich erdig: Chorizo Tinto - Paprikawurst in Rotwein) und ein paar Bier dazu - sind ja Schremser.

Paßt.
Wohnzimmer eben.

30. August 2007

Limes

Nein, war sassen nicht am römischen Donauwall, sondern mitten am Hohen Markt, was auch das Hauptproblem des l:mes ist: man sitzt mitten im Verkehr... auch um 22h... schade.

Das Essen ist gut: als Vorspeise einen Rucola-Salat mit gegrillten Scampi ... für Rucola überraschend gut mariniert (der kommt ja oft trocken daher).
Die Safrannudeln mit Jakobsmuschel waren exzellent; nur Safran-Nudeln wären (safran-konform) eher fad, aber mit dem bisserl Gemüse und den Jakobsmuscheln dazu war das eine sehr runde Sache. Karin hatte eine Knusprig gebratene Goldbrasse auf Blattspinat und Wasabipüree - wobei ich das Wasabi im Püree nicht wirklich erkannt habe.

Alles sehr gut, geschenkt wird einem aber nichts. Mittags ist es deutlich günstiger.

29. August 2007

Taubenkobel

Tja, der Frühherbst ist im Nahen, und wir umgeben uns wiedermal mit vielen Hauben, diesmal zu den Eselböcks in den Taubenkobel.

Der Gute scheint mir sehr schaumverliebt zu sein (so wie die Johanna Maier halt saucenverliebt ist), aber das ist ja ganz erträglich. Gott-sei-dank ist er noch nicht zur Molekularküche entglitten.

Wirklich überrascht haben mich die Jakobsmuscheln mit Roten Rüben, die fand ich auf der Karte nämlich... naja, sag ma mal "zu schade für Jakobsmuscheln", Karin hatte sie dennoch, und sie waren gut.

Mein Favorit war meine Gefüllte Wachtel im Heu (gereicht mit Apfelmus, was jetzt nicht soo unbedingt dabei sein hätte müssen). Sehr angenehm, der wichtige Zwischengang des Limetten-Vodka-Sorbets. Tut wohl.
Die Weinbegleitung dazu hat - natürlich - jedesmal perfekt gepaßt.

Nicht billig, aber gut.

26. August 2007

Frechheit

Da lebt man jahrelang von der Bewunderung der Freunde und Verwandten, weil man so herrliche Ziti al Forno macht - wobei das eigentlich bewundernswerte nur die Tatsache war, dass niemand anderer das Gericht oder Rezept überhaupt kannte - und dann das:
Im dieswochenendigen Rondo (Beilage in DerStandard) ein Artikel über die Gaumenfreuden der einzig wahren HBO Serie , und als DAS Gericht schlechthin, werden das Ziti al Forno präsentiert, mit Rezept dazu.
Zugegeben, etwas schlimmer noch als unsere, weil da Tonnen von Fleisch nur für das Sugo eingekocht und nachher beiseite gelegt - sorry, das liest sich hier anders:
Nach zwei Stunden Kochzeit Fleisch und Würste aus dem Sugo holen und für ein späteres Gericht aufbewahren.
Mind you, es handelt sich hier um Salsicce, die hier einfach ignoriert werden.
Und außerdem kennt jetzt jeder das Rezpept.

2 Konsequenzen für mich daraus:
1. das Sopranos-Rezept ausprobieren
2. hier posten, damit auch jedem klar ist, dass wir schon vor den Sopranos Zitis hatten.

25. August 2007

Wunderbarer Wok Wels

Ganz stolz bin ich auf unser erstes echt daheim „erfundenes“ aber halbwegs authentisches chinesisches Gericht:

  • ca 60dag Wels, kleingeschnitten in Ingwer und Austernsauce marinieren

  • 4 kleine Zucchini (2 gelbe, 2 „ normale“) in recht große Junks schneiden, so 1 bis 1,5 cm
    Kantenlänge jeweils

  • 2 Karotten, in dünne Scheiben geschnitten

  • ein paar Paradeiserln frisch aus dem eigenen Garten

  • Ingwer, Knoblauch

Sauce:

  • 1 EL Kartoffelmehl mit ein wenig Wasser anrühren

  • 2 EL Austernsauce und 2 EL dunkle Soja-Sauce dazu

  • gut verrühren

Die Fischteile kurz in sehr heißem Wok anbruzzeln, im letzten Drittel gut mit Essig ablöschen (in diesem Fall Gegenbauerscher Neuburgeressig, wenn schon, denn schon) und beiseite stellen. Dann Knoblauch, Ingwer und Karotten anschwitzen, knapp danach auch die Zucchini-Stücke dazu. Nach ca 2 Minuten den Fisch und die Sauce drüber und weiterbruzzeln lassen, Paradeiserln auch jetzt dazu.

Der Wels zählt zwar sicher nicht zu meinen liebsten Speisefischen, weil er so fest ist – aber genau das ist der Vorteil beim Pfannenrühren und im Wok, weil er eben nicht zerfällt, genau wie hier.

Herrlich. Ganz stolz.

22. August 2007

L421

Nein, keine Landesstraße, sondern ein "asiatisches Restaurants" in der Linzerstraße 421 (ergo L421). Das war mal eine Erstebank-Filiale...
Eigentlich war ich von Erzählungen und vom Ambiente dem Lokal durchaus abgeneigt, aber gestern hab ichs dann doch probiert. Das Ambiente ist tatsächlich nicht meines, aber das Essen ist gut. Wenn sich die Karte (bzw. das mit Marker an die Wand gegriffelte Menu) auch sehr verschnöselt liest.

Meine Calamari mit Wokgemüse und Austernsauce waren sehr gut (echte Erinnerungen an China werden wach; selten in Wien); Karin hatte die Entenbrust scharf angebraten in Austern Sacha Sauce - stand meinem Gericht um nix nach.

Doch durchaus empfehlenswert, wenn nur die Optik nicht wäre.

21. August 2007

I Carusi

Herrlich authentischer Italiener im 7., Ecke Siebenstern/Stiftsgasse, wo früher das Chrinor nicht lange überlebt hat: I Carusi
Eine gute Bruschetta zu Beginn (angenehm knofelig und saftig).
Karin hatte Scampi & Calamari nach Art des Hauses (gegrillt mit dezentem Paradeissafterl)
Ich eine Pizza Terroni (Büffelmozzarella und Rucola), die den weiten Weg nach Bologna zwecks Pizzaessen nicht mehr soo notwendig macht.
Derzeit haben Sie Rucola ausgesprochen gerne, auch zu den Scampi hat sich das Blattzeug gut gemacht.

Aber ein schicker Italiener im Boboville (7.) darf wohl mit Rucola nicht geizen...

18. August 2007

Kleine Saalbach Annotationen

Genaugenommen hat das mit Saalbach nix zu tun, außer dass Saalbach halt auch im Pinzgau im Salzburgischen liegt und dort (quartierbedingt) unser Ankerpunkt ist.
In Saalbach essen is nix für zarte Gaumen.

Dafür gibt's aber:
#1 In Bruck an der Glocknerstraße (gleich "über Zell") den Taxhof, der hier ja schon lobendst erwähnt wurde. Unverändert gut. Die Salzburger Weiße ist schon ein Muss. Als Vorspeise hatte ich diesmal einen Blattsalat mit rausgebruzzelter Blunzn... herrliche Blunzn... Die sollt's mal als Hauptgericht geben.
Das Tagesgericht war ein Haxl vom Spanferkl, einfach perfekt. Und natürlich die unvergleichbaren Moosbeernocken danach.

#2 Schloss Kammer (in Maishofen) ist zwar eine Liga unter dem Taxhof, aber kindertauglicher. Dafür gibts aber diverse Pinzgauer Spezialitäten ("Blattln" "Muas"), die man aber vorbestellen muss, was wir leider jedesmal vergessen. Drum sei's mir hier zur Erinnerung hingeschrieben. Sehr gut war die Kalbsleber, dazu ein Kaltenhausener Kellerbier, das es ja leider auch viel zu selten gibt. Weniger erbaulich die Petersilerdäpfeln, an denen man einfach merkt, dass es von Zell/Maishofen nur einen Katzensprung über den Glockner nach Kärnten ist, die ja nachweislich die schlimmsten Erdäpfeln (weil wässrig und geschmacklos) von ganz überhaupt machen.

Croissant in Wien

Vielleicht sollte der Falter ja zu seiner "Xxxx in Wien"-Serie (Baby in Wien, Kind in Wien, Kaffeehäuser in Wien, Musik in Wien, Fit in Wien, ...you get the drift) auch endlich ein "Croissant in Wien" rausbringen. Die Suche nach guten Croissants in Wien - genaugenommen nach Croissants, die den Namen auch verdienen - ist nämlich alles andere als leicht.

Wer selbst in guten Kaffeehäusern ein Croissant bestellt, wird oft vom Ober noch auf "Butterkipferl" korrigiert, oder (wenigstens etwas) darauf hingewiesen, dass es ein (für mich: nur) Butterkipferl ist, oder (ganz selten) gefragt, ob's "ein Butterkipferl auch sein darf". Aber Croissant bekommt man ganz selten.
Die ganz schlimmen Erlebnisse sind freilich ein "Croissant haben wir leider keines, aber ein mürbes Kipferl hätten wir".... Übel wird mir davon.
Schon der Gedanke ... aus.

Gott-sei-Dank gibt's aber mittlerweile fast flächendecken in Wien Filialen vom Mann, der das definitiv beste (und wahrscheinlich einzig wahre) Croissant Wiens hat.
Absolut Frankreichtauglich.

Möglicherweise, ist das auch der Grund, warum der Falter das Buch "Croissant in Wien" doch nicht herausgebracht hat, weil es nur einen Eintrag hätte...

Jedenfalls erfreuen wir uns bei uns daheim ums Eck einer Mann-Filiale und seit ein paar Jahren auch der groß-genug-igen Kinder, der früh morgens am Samstag zu Mann pilgern und frisches Gebäck holen... (Sonntags hat unsere Mannfiliale leider nicht mehr offen, andere dürften meine Mann-Croissant-Leidenschaft nicht so teilen).

(Andere Sightings von guten Croissants bitte unbedingt posten).

Meixners Gastwirtschaft

Am Donnerstag war ich erfreulicherweise wieder mal (beruflicher Termin) im Meixner mitten in Favoriten, gleich hinterm Amalienbad.

Was ich absolut nicht wusste (Schande über mich), war, dass der Meixner einen sehr netten und v.a. im Hochsommer schattigen Gastgarten hat.

Und jede Menge seltener und hervorragender Biere, natürlich auch hervorragend gezapft. Ich hatte zu meiner (trotz Hochsommer) hervorragenden G'röst'n Kalbsleber ein wunderbares bernsteinfarbenes Zwickl, von dem ich leider vergessen habe dem Ursprung zu fragen...

Hab ich schon hervorragend gesagt ?

9. August 2007

Siegfried Herzog

Durch Zufall beim Schmökern beim Autofahren haben wir am Weg nach Saalbach den Tipp zum Herzog in/nebst Saalfeldern gefunden. Also gefunden haben wir ihn nur im Buch, im wirklichen Leben muß man schon intensiv suchen. Egal.

Ganz köstliche Vogelbeere, hervorragende Alte Zwetschke und – für mich die Überüberraschung – die Blutorange: sehr sehr interessanter Geschmack (ich meinte „interessant“ hier wirklich im positiven Sinne).

Kein Wunder – der Siegfried Herzog wird auch permanent auf der Destillata ausgezeichnet.

Billig isser daher nicht.

Außerdem – so fand ich gerade raus – gibt’s auch die Möglichkeit in seinem Onlineshop zu bestellen und direkt nach Hause liefern zu lassen. Was will man mehr.

2. August 2007

Weissensee 2007

Weissensee
Hier die Zusammenfassung der Kulinarischen Erlebnisse am Weissensee dieses Jahr; alles natürlich in den „Grenzen“ des Familienurlaubs, d.h. keine Haubendinger oder ähnliches.

Generell sind am Weissensee ja folgende empfehlenswert:

  • Fisch (aus dem See)

  • Lamm (aus der Umgebung)

  • Rind/Ochsen (aus der Umgebung)

  • Einheimisches als „Nudln“ (immer seltener)

Spannend ist, dass man neuerdings fast überall reservieren muss.

Leider nur einmal waren wir beim Seefrieden, gleich „nebenan“ in Neusach; der ist mittlerweile auch gut voll am Abend (jedenfalls auf der Terrasse beim See); die Reinanke aus dem Weissensee war sehr gut, die Kinder und ich haben uns an diversen Schweinefleisch-Gerichten (Pfannl, Toasts, ...) gelabt.


Häufiger (3x) waren wir am Nagglerhof, v.a. wegen seiner permanenten Lammgerichte (z.B. Lammragout, Lammrückenfiltet, ...), ich hatte auch ein sehr gutes Beuschl (aber ohne Rahm). Leckere Kas- und Spinat-Nudln. Genial dort v.a. der Blick Richtung Ronacher und Seeostufer in der Abendsonne.


Beim Tschabitscher (selbst dort ist reservieren angebracht), hat mich v.a. die Frigga überzeugt, ein klassisches deftiges Pfandlgericht, für Leute die frisch von der Feldarbeit heimkommen, und daher auch tonnenweise Kalorien verbrennen: eine fette Mischung aus Sterz und Eierspeise ... Überraschend waren die selbstgemachte Bernerwürstln (wo gibt’s denn noch sowas) für den Tobi.


Vom Zerza hab ich schon berichtet.


Enttäuschend der Kreuzwirt, dessen Vorteil besteht aber darin, dass er selbst bei Schlechtwetter noch ohne Reservierung genug Platz hat.

Dann gabs noch sehr erwähnenswert die Jausenstation Stoffelbauer unten in Weißbriach. Die hab ich als Tipp im Flickr (!!) bekommen (siehe hier), und der Tipp war goldrichtig: herrliche Lage und eine Forelle ähnlich gut wie beim Zerza – jedenfalls deutlich näher am Weissensee. Gemütlicher ists sicher hier beim Stoffelbauer.

1. August 2007

La Mama

Per Zufall heute den Tip für die Pizzeria La Mama in der Hüttelbergstraße (beim Campingplatz) bekommen. Eigentlich hätte ich diese Hütte (ja, genau, so mein ich das) vom Vorbeifahren ja nie betreten, noch dazu eben die Campingplatznähe. Aber, perdauz, die haben wirklich hervorragende, weil italienische Pizzen. Ich habe herrliche Quattro formaggi gehabt, Karin (und Tobi) je eine Pizza Mozarella, hinter deren unscheinbaren No-Na-Namen sich aber „Mozzarella, Rohschinken, mit oder ohne Ruccola“ verstecken. Von wegen „nur Mozarella“. Selbst Julias Tonno war ok (obwohl ich Tonno net mag).

Und das ganze in einem urigen Gastgarten, der sich terrassenartig-laubig an den Berg lehnt (also terrassenartig nicht im Sinne von Schotterterrasse, sondern eher "Hängende Gärten" und Weinberg und so...)

Definitiv empfehlenswert.

21. Juli 2007

Forellen beim Zerza

Vom Urlaub am Weissensee haben wir trotz des anhaltenden Schönwetters einen Abstecher für Forellen beim Zerza in Waidegg im Gailtail (2 Ortschaften hinter der Abzweigung aufs Nassfeld) gemacht. 3x Forelle Müllerin (Klassiker, was sonst zum Testen), nur Tobias hat natürlich ein Schnitzl gegessen - das ist übrigens auch das einzige Nichtfischgericht (immerhin). Die Forellen waren herrlich saftig.

Es gibt dann noch alle möglichen Varianten und Spielereien von Forelle (und bisserl Saibling): Forelle Blau, gebackene Forellenfilets, Forellenfilets auf Salat, Forellen-Lasagne (keine Ahnung, was dann dabei rauskommt, nächstes Mal testen wir das).

Zum Andenken haben wir uns noch 2 geräucherte Forellen mitgenommen. Spannenderweise meinte dabei der Chef im Hofladen dann auf unsere Frage nach geräucherten Saiblingen, die ich viel lieber habe, dass sie „gott sei dank nur Forellen“ hätten. Was er damit wohl meint? Jedenfalls waren die Forellen sehr sanft geräuchert. Wirklich fein.

Jederzeit wieder, der Weg zahlt sich aus.

12. Juli 2007

End of Wolf

Bin heute am ehemaligen Wolf in der Burggasse vorbeigefahren. Nach seiner Übersiedlung ins Radiokulturhaus scheint er keinen dauerhaften Nachfolger in der Burggasse gefunden zu haben, weil da jedenfalls jetzt ein „Zu vermieten“ dran prangt.


Schade.


9. Juli 2007

Kein Niggl diesen Sommer

Der Niggl hat bis zum 1.9. Sommerpause, das ist nicht nett.

Also waren wir ersatzweise und wetterbedingt (es schüttet wieder mal aus allen Schaffeln) beim Plachutta. Ich wie fast immer Kruspelspitz (weil Kavalierspitz schon aus war) und Karin hatte ein Luegertopf (Ochsenfleisch, Zunge, Kalbskopf; ebenfalls in Suppe).

Hat übrigens eine ganz OK-ige Crème caramel (v.a. viel), die aber nicht an meine (nach Kim) herankommt.



2. Juli 2007

Zum Roten Wolf

Die Kindern sind ferienbedingt nicht zu Hause, das gibt uns die Gelegenheit, mehr auszugehen, und Lokale und Lokalitäten aufzusuchen, in denen wir sonst mit 8jährigen weniger entspannt wären.

Gestern ging's nach fast 9 Jahren (das letzte Mal war knapp vor Geburt der Kinder) zum Roten Wolf in Langenlebarn. Das liegt ja von uns „nur überm Berg“ aber wir fahren ja (siehe „9 Jahre“) trotzdem nicht einfach rasch mal hin – normalerweise.

Ein Fehler, und was heißt schon „ normal“.

„Normal“ ist außerdem beim Roten Wolf schon gar nix – und erst recht nicht gestern: durch das Zusammentreffen von doppelter Absage von anderen Gästen, heißem Wetter und Ferienbeginn waren wir die einzigen Gäste, und hatten daher die 100%ige Aufmerksamkeit des Chefs, entspannt & locker (aber das ist er immer) – gemütlich.

Vorspeisig:

  • Trüffelpolenta – da kann Karin natürlich nicht nein sagen, angenehm sanft getrüffelt.
  • Jungrind-Eierschwammerl-Tartare für mich – sehr frisch.

Darauf folgte hauptgängig:

  • Maibock mit Schwammerl bei Karin
  • Lamm in Olivenkruste mit Paradeiserpolenta bei mir.

Dazu einen Blaufränkischen vom Igler.

Wir haben uns jedenfalls vorgenommen, keine weiteren 9 Jahre vergehen zu lassen. Leider hilft uns die hervorragende Bahnverbindung (der Rote Wolf liegt direkt beim Bahnhof Langenlebarn, von z.B. der Spittelau in Wien ist es daher ein Katzensprung, der dem Weinkonsum zu gute käme, aber leider wohnen wir dazu falsch).

26. Juni 2007

Pasta was-auch-immer

Wir hatten von unserem Bologna-Aufenthalt noch kurze Pasta namens „Tacconelli“ zu Hause. Kann man sich vorstellen wie eine Packung Lasagne-Blätter, die man 7x auf den Boden geworten hat... naja, so ähnlich jedenfalls. Ist sicher eine Methode, sie rasch herzustellen.

Was ich bei pasta corta mag, ist eine ölige Fleischsauce/ragu, also her damit:

  • 1 mittelgroße Zwiebel fein gehackt
  • 1 Karotte, einmal durch den Cutter gejagt
  • 2-3 Knoblauchzehen dazu
in ordentlich Olivenöl anschwitzen, dann
  • 4-5 Lorbeerblätter (Anzahl merken!)
  • 2 Stämme Rosmarin (natürlich ohne die Stämme)
  • und ca ½ kg (war etwas weniger) gemischtes Faschiertes
  • halbe Flasche Polpa und
  • nochmals Olivenöl dazu.
Ca 20 Minuten schmurgeln lassen. Danach genausoviele Lorbeerblätter rausfischen, wie man vorher hineingetan hat.

Mit der fertig gekochten Pasta nochmals im Topf gut vermischen.

Das ist eines von den Gerichten, die aufgewärmt (in der Pfanne!) am nächsten Tag ganz besonders gut schmecken.

Tip für mich selbst dazu: das nächste mal zum Fleisch auch noch ein bisserl Hühnerleber dazu tun. Aber nicht zu viel.

Namen muß ich mir noch einfallen lassen.

PS: Die Karotte kam übrigens nur hinein, weil wir gerade welche daheim hatten; aber wenn schon, dann wirklich klein... War aber sehr gut dabei.

23. Juni 2007

Wieder mal beim Niggl

Neulich war ich zufällig auf der Maroltingerstraße bei Schlechtestwetter mit einem lieben Kollegen unterwegs, und mir viel nix Besseres ein, als beim Niggl vorbeizuschauen. Zugegeben, viel Besseres kann einem ohnehin nicht einfallen. Bin ganz stolz auf mich ;-)

War bei dem Wetter notwendig, da man beim Niggl leider nicht draußen sitzen kann (mangels eines „Draußen“). Daher ist er aber in den Sommermonaten entsprechend schwach besucht, was dafür den Vorteil von Spontanbesuchen hat... Sonst sollte man doch zumindest 2 Tage vorher reservieren.

Diesmal gabs als Gruß aus der Küche ein (wirklich, ehrlich) kleines Wienerschnitzerl auf Erdapferlsalaterl – nicht ganz zu pittoresk wie das kleine Gulasch, aber auch einfach „lieb“.

Danach hab ich mich voll den Innereien verschrieben:

  • Geröstete Nierdln mit (bzw. unter) Röstigröstl
  • Rahmherz mit Knödl

War wiedermal einfach gut.

17. Juni 2007

Endlich wieder mal ein Kalbsbries

Das gibts ja wirklich nur mehr sehr selten. Diesmal war das Bries ganz "klassich" gebacken... (statt natur wie legendär vor Jahren im Wolf).

Gefunden am Rande eines Schulfamilienausflugs auf die Rieglerhütte, aber noch "herunten" mittem im 14. (naja) beim Ochsenkopf.
Der hat auch sonst noch leckere klassische Innereien (Kalbsherz war auf der Karte, jede Menge Leber, ... und gerade auch Wild).

Werden wir öfter hinfahren, ist ja fast ums Eck.

10. Juni 2007

Heuriger Wiltschko

Heute war ich seit langem wieder mal beim Wiltschko in Mauer.

Mitten in den Weingärten gelegen, mit Blick auf den Eichkogel.

Gut - letzteres ist nur für aufgewachsene Mödlinger a) ersichtlich und b) interessant. Aber dennoch.

Trotz des Designs drinnen (obwohl das "in"-design ja schon OK ist), ein urgemütlicher, freundlicher Heuriger, mit ordentlichem Heurigenbuffet, gutem Wein und freundlicher Bedienung.

Und weit genug aus der Stadt draußen, um an heißen Tagen angenehm kühl zu sein.

Dieses Jahr sicher öfter.

Sag zum Spargel leise Servus

Gestern haben wir beschlossen, die Spargelsaison zu Ende gehen zu lassen. War ohnehin nicht sehr intensiv/exzessiv.

Daher haben wir uns nochmal rasch eine der Standard-Varianten gemacht:
  • (Weißen) Spargel jeweils zu zweit in Schinken einrollen.
  • In einer Auflaufform nebeneinander legen und wenn notwendig auch aufeinander stapeln,
  • und mit Sauce Hollandaise übergießen.
  • Leicht im Rohr gratinieren.

Ganz lecker, wobei es dem Spargel meines Erachtens viel besser tut, wenn man irgendwo mehr Kontrast durch etwas leicht "Angebruzzeltes" hat, wie zum Beispiel in meiner Lieblings-Variante mit Prosciutto.
Hier in diesem Falle würde es auch schon reichen, die Spargel-Schinken-Rollen leicht in Butter zu schwenken, bevor sie in die Auflaufform kommen.

CU next year, Spargel.

29. Mai 2007

Aioli bis sich einer weh tut

Sonntags waren die Neffen bei uns zu Gast, und für die dann ingesamt 4 Kinder gibts ja nix lustigeres als Grillen.
Damit für mich auch was dabei ist, hab ich also Aioli gemacht. Nicht ganz original, aber geht so;

Als da also so war:
Ein Dotter (mit a bisserl Dijon) unter ständiger Beigabe von Öl zu einer Mayonnaise hochziehen.
Ein paar Koblauchzehen in einem Mörser (bei mir nur ein Steinmörser) mit gut Salz zerreiben.
Beides vermischen.

Das auf am Griller getoastetem Baguette... herrlich.

Beim Rühren der Mayonnaise ist mir dann inter Tat eine "Speiche" vom kleinen Schneebesen abgebrochen... war wohl ein bisserl heftig. War aber auch schon die zweite "Handmajo" an diesem Tag...
Wie gesagt ... bis sich einer weh tut...

27. Mai 2007

Lammleber

Meine Eltern haben gestern frisches Lamm bekommen, also haben wir mit Ihnen eine herrliche "G'röste Lammleber" verspeist.

Ganz trivial: Leber klein (v.a. dünn) "schnetzeln" und mit Zwiebel abbrutzeln, Majoran und Thymian dazu, das ganze mit Petersilerdäpfeln servieren.
Die 70dag waren gerade recht für 4 Personen (sicher nicht zuwenig).

24. Mai 2007

Bequeme Bagels

Montags war ich zufällig in der Stiftgasse und da fiel mir ein, dass ja gleich ums Eck eine Bagelstation gelagert ist.
Also flugs
  • 3x Sesam,
  • 2x Paradeiser ("Tomate") und
  • 1x Jalapeno
genommen.

Rasch noch am Rückweg zum Billa in der Mariahilfer gehupft um Thunfisch (in Dose, ja ich schäme mich) und Philadelphia zu kaufen.
Der echte Phili, ganz ohne fancy Aufdruck: einfach nur "Philadelphia - Doppelrahmstuffe". Herrlich schlicht. Nix mit "Balance" oder "xx % fett"... no, the real thing.

Aus dem Thunfisch wurde der obligatorische "Tuna melt", der bei mir einfach mit selbstgemachter Majo und ein wenig Schärfe vermischt wird... dann auf den warmen Bagel drauf und ein Scheibchen Käse darüber... wunderbar.

Oder auch einfach nur mit Phili...

Und alles liegt bequem am Weg.

21. Mai 2007

Prager Stelze

Letzte Woche war ist endlich seit Jahren wieder mal in Prag (leider nur dienstlich). Am Mittwoch Abend gleich nach der Ankunft hat uns mein Prager Kollege & Boss, Vaclav, gleich in ein herrliches Bierlokal (was anderes fällt mir dazu nicht ein) namens Olympia in Malá Strana "drüben" geführt, an der Vilezná Ecke Zborovská (also nur 1 Brücke südlich der Karlsbrücke).

Herrliches Pilsner in Strömen, herrliches Beef tartare.
Und dann...

Vaclav: (bitte mit tschechischem Englischakzent lesen) "Roman, you have to it this." (Zeigt auf irgendwas in der Karte)
Moi: "What is it ?"
Vaclav: "What is name of the Restaurant in Prater ?"
Moi: "Schweizerhaus?"
Vaclav: "Yeeesss. And what do you eat there?"
Moi: "Stelze?"
Vaclav: "Yeesss, Stelze. This is Stelze. Eat it".

Und so hab ich's dann auch getan. Herrliche saftige Stelze, viel saftiger und weniger knusprig als im Schweizerhaus, m.E. viel besser. Senf, Kren, etc dazu.

Der Blick unseres Griechen (mein Chef-Chef) bei seiner Stelze war Goldes Wert... er hat's auch nicht wirklich gegessen.

Dazu wie gesagt Pilsner in Strömen ungefragt bis man stopp sagt.

6. Mai 2007

Tagliatelle ai fegatini

Eines der besten Pastagerichte überhaupt, von Meister Carluccio selbst (aus Viva la Pasta)

Ich sage nur:
  • Hühnerleber
  • Zwiebel
  • Lorbeer
  • Sherry
  • Muskat
  • Paradeismark
Am besten eben zu Tagliatelle, gut durchmischen und frischen Parmesan drüberreiben.

28. April 2007

Spargel again

Asparagus with ProsciuttoJaja, die Spargelzeit ist wieder angebrochen, und wieder fällt mir nix besseres ein, als ihn mit Prosciutto in Butter anzuschwitzen.

Dieses Jahr aber auch mit einer kleinen Ergänzung, die eine Hälfte in Prosciutto crudo, die andere in Pancetta gewickelt.

Ganz ehrlich: ich hab mir das mit der Pancetta leckerer vorgestellt, wir bleiben beim Prosciutto.

26. April 2007

Stempel

Nach etlichen Monaten waren wir am Dienstag wieder mal im Stempel bei uns in Hadersdorf. Das ist das ehemalige Postamt 1147 (kein Scherz).

Hervorragende Küche, urgemütlich, sehr nette Bedienung - paßt.
  • Köstlich war die Leber mit Blunz'n (und Apfel), v.a. die Kombination von Leber und angebrutzelter Blunz'n ist raffiniert.
  • Sehr interessant (im postiven Sinne) das Wellington-Tascherl: Schweins(!)filet in einem (Blätter-)Teigtascherl mit geschmolzenem Taleggio.
  • Hervorragend auch der Wolfsbarsch
Am "Schoki mousse" war nichts zu bemängeln (und wir raunzen bald bei einem Mousse au Chocolat), und die Crema Catalana war vom feinsten.

Und das gleich ums Eck - mein neues Wohnzimmer...

Ach ja, und das Bier ist ein Schremser... was will man mehr.

6. April 2007

Mangold Cannelloni

Wie neulich schon zart angekündigt, wollten wir mal Cannelloni mit Mangold-Fülle ausprobieren.
Der Grund dafür ist ganz simpel: unsere Gemüsekiste hatte in letzter Zeit viel Mangold zu bieten.

Im Prinzip genauso wie mit Spinat, nur dass wir die Mangoldmasse mit etwas Ricotta (halbes Packerl) vermischt haben (vor dem Stopfen der Cannelloni, natürlich).
Paradeissauce aus dem Keller holen und drüber damit, etwas Parmesan drüberreiben.
20min ins Rohr.

Sehr, sehr lecker.

31. März 2007

Hanner in Mayerling

Diese Woche hatte ich das (wirkliche) Vergnügen eines 2tägigen Meetings (liebevoll "off site" genannt) beim Hanner in Mayerling - genaugenommen: bei den Hanners.

Wunderbares Essen - das ist ja nix Neues.
Aber v.a. auch perfekte Organisation und angenehmes Environment für ein Business-Meeting.

25. März 2007

Plachutta again

Es kristallisiert sich bei uns ein Pattern heraus, dass wir nach aufwendigen mehrtägigen Arbeiten in/an der Wohnung beim Plachutta in Hietzing enden, so auch am Samstag.

Gibt ja auch wirklich Schlimmeres - weitaus Schlimmeres.

Kavalierspitz und Kruspelspitz - die perfekte Kombination. Diesmal gabs leider keinen Kochsalat, sondern nur Spinat (war aber auch herrlich).

Wie immer einen Wachauer Grünen Veltliner, diesmal vom Hirtzberger, weil der Knoll schon ausgetrunken war.

Ein Hoch der Heimarbeit.

18. März 2007

Lasagne ai carciofi, 2007

ArtischockenArtischockenzeit ist wieder, daher rasch einen Naschmarktbesuch und einmal querdurch eingekauft.
V.a. aber 4 Stück schöne Artischocken und wie letztes Jahr eine Lasagne draus gebastelt.


War wieder ganz wunderbar. Im Prinzip genauso zubereitet, wieder mit fertigen, handelsüblichen Lasagneblättern. 1min vorgekocht, 25min im Rohr. Eins von beiden könnte ruhig länger sein ;-)

12. März 2007

No Bärlauch

Dieses Jahr wirds keinen Bärlauch geben.

Punkt.

Zwar ist er schön früh dran, und daher auch ungefährlicher zu pflücken, aber die Mengen, die wir dank unserer Tochter in den letzten Jahre "geerntet" haben, waren so arg, dass ich nach dem Sammeln, Waschen, Putzen/Entstielen, ... bereits derart viel Bärlauchgeruch an mir und in der Küche hatte, dass ich dann schon das Gericht (z.B. Ravioli, Pesto, ...) nicht mehr sehen oder riechen konnte.

Dieses Jahr gibts Bärlauch daher nur auswärts...

3. März 2007

Spinat-Champignon-Cannelloni

Diese Woche in der Gemüsekiste u.a. Spinat (Blatt-, natürlich) , daher mal folgendes versucht:

Cannelloni gefüllt mit Spinat und Champignon Gemisch
  • Zwiebel, Knoblauch, Spinat dünsten und kleinschnippeln.
  • Champignons kleinschneiden und mit Knoblauch anschwitzen
  • Beide Massen vermengen, würzen und ab in die Cannelloni-Röhrln, in eine Schüssel und mit abgeschmeckter Paradeis-Sauce übergießen.
    Gut, dass wir die Paradeis-Sauce schon in Massen vorab gemacht haben.
  • 20min ins Rohr.
  • Geriebenen Käse drüber... (ok, der war aus dem Packerl, aber sonst nix).
Ist eine sehr leckere Sache, v.a. mal was anderes als immer nur eine xxx-Ricotta-Fülle in die Cannelloni.
Ginge auch mit Mangold statt Spinat.

24. Februar 2007

Pasta e basta

Gestern war ich zufällig (bzw. beruflich) in der Werdertorgasse im Ersten und bin rasch ins Pasta e Basta für ein frische Pasta gesprungen:
  • 4-Käse-Ravioli (herrlich)
  • Ravioli mit Prosciutto (eher fad, erhlich gesagt)
  • Ravioli mit Gorgonzola (die #1 unter diesen 4 hier)
  • Ravioli mit Eierschwammerln (sehr gut)
Jeweils so 18-20dag.

Am Abend dann einfach mit Butter und Parmesan drüber genossen... Herrlich.
War gut für 3 Personen.

18. Februar 2007

Roman's basket

Der Name ist in Anlehnung (und Ehrung) des "Boston Basket" in meinem Lieblingslokal in Boca Raton, Fl., (genaugenommen Delray Beach, genau hier), dem "Boston on the Beach". Lieblingslokal weil gemütlich, live music - und in 5 Gehminuten von meinem Hotel entfernt ;-)

Roman's BasketGenaugenommen war es die Lust auf gebackenes Fingerfood und Fish&Chips.
Also
  • Pommes Frites aus ca 1 kg Erdäfpeln, selbst schneiden, brav 2x durch die Friteuse jagen, erst ca 10min, dann rasten lassen (während der Rest drankommt), dann nochmal 2-3min.
  • ca 8 kleine Schnitzerln aus 2 ordentlichen Schweinschnitzerl schneiden
  • Heilbutt in ebenso kleine Streifen schneiden
  • Einen Haufen mittelgroße Shrimps
Alle diese 3 Arten brav "klassisch" panieren (Mehl, Brösel, Ei) und jeweils zwischen 6 (Schnitzerln) und 9 (Fisch) Minuten in die Friteuse
In Körberln (auf Papierservietten, damit das Fett ein bisserl rausgeht) servieren.

An Saucen empfiehlt sich (und hab ich gemacht):
  • Cocktail-Sauce (mit einem guten Schuß Sherry)
  • Sauce Tartare (gut würzig)
  • Chili-Sauce (zugegeben fertig gekauft)
Sehr junk, sehr lecker.
Bier dazu für die Großen.

8. Januar 2007

Semmelknödel mit Dillsauce

Oh ja, die Klassiker der Kindheit, today's eposide:
Semmelknödel mit Dillsauce

Watscheneinfach, immer noch gut.
6 Semmelknödel machen.
Wenn die (fast) fertig sind: Einbrenn aus 40g Mehl, 40g Butter, ca ein halber Bund Dille (gerupft und grob gehackt); dann 1/2l Milch, 1/2l Rindsuppe, und am Schluß a bisserl Rahm dazu.

Leckerst.