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3. Juni 2013

Spargel-Tartelette

Eine saisonbedingte Abwandlung der Kürbis-Tartelette mit Ziegenkäse von Ottolenghi.

Statt Kürbis - ist ja immerhin Juni - grünen Spargel nehmen, und statt des Karotten-Relish ein Jungzwiebel-Relish machen.

Sonst bleibt eigentlich alles gleich (ja, und den Mohn im Mürbteig haben wir uns auch gespart).

Auch verdammt gut.

6. Januar 2013

Paprika mit Bohnen gefüllt

Aus unserem neuesten Küchenfamilienmitglied:

River Cottage Veg Every Day von Hugh Fearnley-Whittingstall (von dem wir ja schon die Fleischbibel haben). Hier aber ein 180° turn und 100% veg, wie der Name schon andeuten will.

Stuffed Chillies with Beans

Ist mehr oder weniger genau das, was es sagt: Paprika mit Bohnen gefüllt. Nur dass man halt die Bohnen am vortag schon einweichen muss, die Paprika zum Schälen grillen, Zwiebeln werden auch noch angeschwitzt und in die Füllte getan, etc, etc...

Dazu eine griechische Joghurt mit Knoblauch (und bei uns etwas Rahm dazu).

Und, ja, wenn wir schon bei Geständnissen sind, dann geb ich auch gleich zu, dass wir noch die restlichen Kohlsprossen (7 Stück oder so) in die Fülle hineingetan haben. Haben keineswegs gestört.

Sehr gut und 100% vegetarisch...

Dafür auch 100% Kalorien.

1. November 2012

Lauchpuffer

Klingt nach furchtbar g'sund und fad, ist aber wohl weder noch - ein Yotam eben.

Also:
1/2kg Lauch und 3 Schalotten/Zwiebeln  putzen, schneiden und in Olivenöl weich-schwitzen.
Chili, Tonnen von Petersil (25g) und  Koriander, Kreuzkümmel, Kurkuma, Zimt druntermischen und abkühlen lassen.
Ein Eiklar aufschlagen und unter die obige Masse heben.
Dann einen Teig aus  120g Mehl, 1 EL Backpulver, ein Ei, 150ml Milch und 50g Butter rühren (von wegen fad und g'sund) , und ebenfalls unter die Masse oben heben.
Pfanne mit gut Öl erhitzen und die Puffer rausbacken. Gibt ca 8 Puffer.

Dazu empfiehlt sich ein Kräuterdip... Yotam schlagt griechisches Naturjoghurt & Rahm vor. Natürlich mit Zitrone, Olivenöl, Petersiel und Koriander :)


30. September 2012

Kürbis-Tartelette mit Ziegenkäse

Ein Hokkaido-Kürbis war diese Woche in der Gemüsekiste, also mal den "neuen" Yotam Ottolenghi befragt, und siehe da, er hat ein ganz geniales Rezept dafür; hier nur der grobe Überblick, Details bitte dem Buch selbst zu entnmehen:

Man beginne am Vorabend mit einem Mürbteig mit Mohn drinnen, und lasse den im Kühlschrank schlafen.

Zum eigentlichen Teil:
Den Mürbteig in 6 Tartelettte-Formen einpassen und kaltstellen.

Den Kürbis in Würfelzucker-große Stückchen schneiden (Rezept sagt 2cm, aber das halte ich für zu groß) und bei 180° konventioneller Hitze im Rohr backen. Hat 30+ Minuten gedauert bei uns, war dann aber dafür sehr weich.
Wenn er fertig ist, die Mürbteig-Tartelette-Formen mit Bohnen blind-backen (am bequemsten mit Backpapier dazwischen).

Derweilen 1 TL Senfkörner anrösten und mit geraffelten Karotten 10min einkochen, eine Mischung aus Weißweinessig, Zucker und Saft einer halben Orange druntermischen und weitere 25min reduzieren. Ergibt ein sehr leckeres Karotten-Relish.

Ziegenkäse zerbröseln.

120g Schlagobers, ein Dotter, Schnittlauch und 40g geriebenen Parmesan mit dem Schneebesen schlagen. Wirklich schlagen, bis der Obers steif wird.

Alles, was man hier so hat, auskühlen lassen.

Jetzt füllen, also zuerst das Karotten-Relish aufteilen, dann die Kürbiswürferln drüber, den zerbröselten Schafkäse drauf und die Schlagobersmischung oben auf gatschen.
Lt Rezept 8-10 min ins Rohr (konventionell), bei uns warens eher 15min...

Et voilà !

Zeitlich ist das schon aufwendig, weil man - allein wegen des Auskühlens - gute 2 Stunden brutto (ohne Berücksichtigung des Mürbteigs) dafür braucht.  Aber das Ergebnis lohnt sich ...

Übrigens passt ein Weißburgunder STK 2007 von Neumeister ganz hervorragend dazu... gleichzeitig dezent und doch kräftig genug, um vom Ziegenkäse nicht erdrückt zu werden.

PS: der Hokkaido war sicher nicht der geeignetste Kürbis dafür, aber er mußte nun mal weg.

2. September 2012

Pasta-Zucchini-Salat

Yotam war schon lang nimmer dran, also gabs heute eines der Lieblingsgerichte von eh fast allen bei uns daheim[1].

  • Pasta kochen (und zwar Strozzapreti; alternativ würde ich Penne vorschlagen)
  • Zucchini in dünne Scheiben schneiden, diese goldbraun auf beiden Seiten vorsichtig anbraten, und dann alle in Rotweinessig ziehen lassen.
  • Tonnen von Basilikum und Petersil mit Unmengen von Olivenöl im Cutter zu einer Paste vermischen.
  • junge Sojabohnen (die gibts tiefgekühlt) und Kapern dazu
  • Zitronenzeste drüberreiben
  • Büffelmozzarella und nochmal grob gehacktes Basilikum druntermischen

Wer die genauen Details haben will, der wende sich bitte direkt an den Erfinder.

--
[1] versucht mal einen 13jährigen dazu zu bringen, so viel Grünes und Gemüse zu essen, Nudeln hin oder her... Und "Salat" kommt auch noch vor. Daher also nur "fast".

23. September 2011

Gefüllte Zwiebeln

Wieder mal ein typisches Yotam-Ottolenghi-Gericht:

Gefüllte Zwiebeln

Dabei werden die möglichst große Zwiebeln erst läng halbiert, die äußeren Schichten [1]  vorsichtig getrennt und in Gemüsefond und Weißwein 3-4 Minuten gekocht.

Die Fülle dazu besteht aus:

  • Paradeisern (gerieben, somit ohne Haut)
  • Petersil
  • zerkleinertem Weißbrot
  • Petersil
  • Feta
  • Petersil
  • Olivenöl und noch mehr Petersil
  • Knoblauch, 
  • Frühlingszwiebeln und Salz
  • Und Petersil. 
Also 80g (!!) Petersil gehackt. Das ist vorm Hacken eine Arbeitsplatte voll :)
Alles einfach vermischen.

Zwiebelschichtenhälften mit der Masse füllen und zusammendrücken; mit der Naht nach unten in die Schüssel  und mit ein bisserl vom Fond (s.o.) übergießen. 45min+ bei 180° im Ofen backen, bis Farbe da ist.

Ist ziemlich gut.

Allerdings, wäre es wahrscheinlich in Paradeis-Sauce ("Marcella") noch besser.
Nächtes Mal dann.

--
[1] Das Innere der Zwiebeln haben wir dann gleich für eine Zwiebelsuppe verwendet.

13. Juni 2011

Ottolenghi-Tag

So, heute wollten wirs wissen - gleich zwei  Rezepte aus Yotam Ottolenghis wundervollem Buch "Genussvoll vegetarisch. mediterran-orientalisch-raffiniert":

Mittags eine Gemüsepfanne mit Mangold, Karotten und Kichererbsen (und jede Menge Minze und Koriander) mit einem Klacks griechischer Yoghurt.

Am Abend dann ein Salat aus Kohlrabi, Weißkraut, getrockneten Weichseln und v.a. jede Menge Dille, Zitronensaft und Zitronenzesten.

Beides hervorragend.

Bis dato haben wir noch nichts im Ottolenghi (wie er ab sofort hier abgeküzrt wird) gefunden, was uns nicht schmeckt.