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18. Juni 2016

Das Mühlviertel und seine Biere

Vergangenes Wochenende waren wir drei Tage im Mühlviertel, konkret im Mühltalhof in Neufelden (direkt an der Großen Mühl... man kann hier nicht genug "Mühl" schreiben). Und bei der Gelegenheit haben wir auch in der Umgebung die Mühlviertler Biere gekostet ...

1. Gerade mal fünf Gehminuten bergauf vom Mühltalhof gibt's die Neufeldner Biobrauerei, die ein hervorragendes Zwickl (5.2%) produziert.

Weiter im Norden, in Aigen (nebst Schlägl), gibt's das Biergasthaus Schiffner, das zwar jetzt nicht die charmanteste Lage hat, aber einen Biersommelier-Weltmeister als Betreiber. Dort haben wir ein paar weitere Biere aus dem Mühlviertel durchprobiert:

2. Freistädter Rotschopf (5,6%, für mich, na-no) aus der Braucommune. Genau mein Bier, ist auch gut prämiert überall.

3. Karin hatte das Champion Bitter #9 aus der Hofstettner Brauerei (6.2%). Ein wunderbares Bitter, ungewohnt und überraschend für Österreich.


4. Ich bin dann gleich zum Schlägl Abteibier (7.5%) übergegangen (wenn wir schon im Nachbardorf bzw. derselben Gemeinde sitzen) und dabei geblieben. Eigentlich wollte ich noch ein Trappistenbier danach nehmen, aber das war gar nicht notwendig; das Abteibier ist "belgisch" genug. Und Karin ließ sich ganz leicht davon überzeugen, von dem eher gewöhnlichen "Fan Bier" (extra für die EM komponiert) ebenfalls umzusteigen.

Fixpunkt beim nächsten Mal hier in der Gegend: St. Martin im Mühlkreis um die Hofstettner durchzuprobieren.

Prost und bist bald...

14. September 2014

Drei feine Biere

Ich will ja nicht von Entdeckungen sprechen, aber für mich waren die folgenden drei Biere, die ich diesen Sommer kennen lernen durfte, neu. Und phantastisch! Die Reihenfolge ist rein chronologisch, und spiegelt keine Rangordnung wider.

1. Rieder Weiße
Konkrete Ausprägung, die ich genossen habe, war die Dunkle Weiße  (was für ein Oxymoron). Gefunden in einem normalen ADEG in Wolfgangseenähe, im Wiener Raum hab ich das noch nie gesehen, leider.



2. Hoangarten
Gibt's - wie's scheint - nur in einem kleinen Umkreis um den Attersee, ist aber genau "mein" Bier: das Hoangartenbier.
Ungefiltert/trüb und schön bernsteinfarben.
Schmeckt wie's aussieht ... ich weiß, das heißt eigentlich nix, aber wenn man das Bier im Glas vor sich hat, bekommt der Satz dann doch seine Bedeutung.

Freundlicherweise verraten sie auf der Homepage die wenigen Ausschankstellen.

3. Erzbräu
Dort wo in Niederösterreich endlich die Berge anfangen, gleich hinter Gaming also, liegt das Erzbräu. Und abgesehen von einem wirklich guten Weißbier, haben sie - guess what - ein schön bernsteinfarbenes trübes Bier... Mehr brauch ich wohl nicht mehr sagen.

Irreführenderweise - oder um es als Geheimtipp zu behalten - nennen sie es Schwarzer Graf. Das liegt aber daran, dass es eine gleichnamige lokale Sagengestalt gibt.
(Das dunkle Bier hingegen heißt Schwarzer Peter...duuh)
An Samstagen gibt es deren Bier am Karmelitermarkt in Wien.




4. August 2008

Drachenwand 08

Schön einen Saalbachkurzurlaub noch rasch am Weg nach Hause in der Drachenwand (nebst dem Mondsee, unter der Drachenwand) ausklingen zu lassen.

1. Bequem weil nur mehr ca 2 Stunden nach Wien
2. Gemütlich
3. Verdammt gut.

Wichtig: an sonnigen Sommertagen (wie gestern, sonntags) auch für die "erste Schicht" (also 18h mit Aufbruch um 19h30 reservieren). Wir haben das per Glück und Zufall noch rasch vom Auto aus erledigt. All die, die wir dann spontan hinkommen sahen, die auch nur einen Tisch von 18h30 bis 19h30 "ganz kurz, ehrlich" haben wollten, mussten abgewiesen werden, weil wirlkich wirklich voll.
Selbst drinnen, aber da will bei blauem Himmel eh niemand sitzen.

Wunderbare Geschmorte Lammschulter mit gratinierten Poentaschnitten (ich) und Hirschragout (Karin).
Sehr gut war auch das Mohnparfait auf Heidelbeeren (auch wenn die Heidelbeeren nicht so gut wie selbst gebrockt waren).