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6. Januar 2008

Weiseensee im Winter: Zimmermann

WeissenseeDer gute Weissensee hat im Winter leider kulinarisch sehr wenig zu bieten.

...wäre da nicht der Zimmermann. Gemütlich, gediegen, stressfrei.

Ich hatte eine hervorragende Erdäpfelschaumsuppe (mit Schwammerln und leicht getrüffelt), danach einen zarten herrlichen Lammrücken.

Und ja, hier gibts die einzig genießbaren Erdäpfeln in ganz Kärnten.

Der Zimmermann ist natürlich auch im Sommer gut, aber man kann leider nur drinnen sitzen.

Definitiv das beste Restaurant am ganzen Weissensee.

2. August 2007

Weissensee 2007

Weissensee
Hier die Zusammenfassung der Kulinarischen Erlebnisse am Weissensee dieses Jahr; alles natürlich in den „Grenzen“ des Familienurlaubs, d.h. keine Haubendinger oder ähnliches.

Generell sind am Weissensee ja folgende empfehlenswert:

  • Fisch (aus dem See)

  • Lamm (aus der Umgebung)

  • Rind/Ochsen (aus der Umgebung)

  • Einheimisches als „Nudln“ (immer seltener)

Spannend ist, dass man neuerdings fast überall reservieren muss.

Leider nur einmal waren wir beim Seefrieden, gleich „nebenan“ in Neusach; der ist mittlerweile auch gut voll am Abend (jedenfalls auf der Terrasse beim See); die Reinanke aus dem Weissensee war sehr gut, die Kinder und ich haben uns an diversen Schweinefleisch-Gerichten (Pfannl, Toasts, ...) gelabt.


Häufiger (3x) waren wir am Nagglerhof, v.a. wegen seiner permanenten Lammgerichte (z.B. Lammragout, Lammrückenfiltet, ...), ich hatte auch ein sehr gutes Beuschl (aber ohne Rahm). Leckere Kas- und Spinat-Nudln. Genial dort v.a. der Blick Richtung Ronacher und Seeostufer in der Abendsonne.


Beim Tschabitscher (selbst dort ist reservieren angebracht), hat mich v.a. die Frigga überzeugt, ein klassisches deftiges Pfandlgericht, für Leute die frisch von der Feldarbeit heimkommen, und daher auch tonnenweise Kalorien verbrennen: eine fette Mischung aus Sterz und Eierspeise ... Überraschend waren die selbstgemachte Bernerwürstln (wo gibt’s denn noch sowas) für den Tobi.


Vom Zerza hab ich schon berichtet.


Enttäuschend der Kreuzwirt, dessen Vorteil besteht aber darin, dass er selbst bei Schlechtwetter noch ohne Reservierung genug Platz hat.

Dann gabs noch sehr erwähnenswert die Jausenstation Stoffelbauer unten in Weißbriach. Die hab ich als Tipp im Flickr (!!) bekommen (siehe hier), und der Tipp war goldrichtig: herrliche Lage und eine Forelle ähnlich gut wie beim Zerza – jedenfalls deutlich näher am Weissensee. Gemütlicher ists sicher hier beim Stoffelbauer.

21. Juli 2007

Forellen beim Zerza

Vom Urlaub am Weissensee haben wir trotz des anhaltenden Schönwetters einen Abstecher für Forellen beim Zerza in Waidegg im Gailtail (2 Ortschaften hinter der Abzweigung aufs Nassfeld) gemacht. 3x Forelle Müllerin (Klassiker, was sonst zum Testen), nur Tobias hat natürlich ein Schnitzl gegessen - das ist übrigens auch das einzige Nichtfischgericht (immerhin). Die Forellen waren herrlich saftig.

Es gibt dann noch alle möglichen Varianten und Spielereien von Forelle (und bisserl Saibling): Forelle Blau, gebackene Forellenfilets, Forellenfilets auf Salat, Forellen-Lasagne (keine Ahnung, was dann dabei rauskommt, nächstes Mal testen wir das).

Zum Andenken haben wir uns noch 2 geräucherte Forellen mitgenommen. Spannenderweise meinte dabei der Chef im Hofladen dann auf unsere Frage nach geräucherten Saiblingen, die ich viel lieber habe, dass sie „gott sei dank nur Forellen“ hätten. Was er damit wohl meint? Jedenfalls waren die Forellen sehr sanft geräuchert. Wirklich fein.

Jederzeit wieder, der Weg zahlt sich aus.