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11. August 2013

Gefülltes Sommergemüse oder Meine Annäherung an γεμιστά (Gemista)

Wenn Roman sehnsüchtig den Fleischparadeisern hinterherschaut und sich erkundigt, ob wir eh an Lammfaschiertes rankommen, ist Hochsommer. Und dann führt kein Weg mehr an einer "Ich höhle dich jetzt aus und stopf dir was rein" Schlacht vorbei...

Paradeiser, Zucchini und Paprika lassen sich natürlich auf hunderterlei Art und Weise befüllen, hier meine Lieblingsvariante mit Fleisch:
Vier schöne Fleischparadeiser aushöhlen und salzen, das Innere kleinhacken und gemeinsam mit ein paar (geschälten) normalen Paradeisern, einer kleinen Zwiebel (halbieren, nur zum Mitkochen), Salz und reichlich Olivenöl in die Auflaufform geben, die dann die gefüllten Paradeiser beherbergen soll (die Form sollte in der Größe ziemlich genau passen). Einfach ins Rohr damit und ca. eine halbe Stunde vorgaren (das schmeckt so noch nicht nach viel, aber der Geschmack kommt dann noch, keine Sorge).
Für die Fülle ein halbes Kilo Lammfaschiertes mit zwei Eiern, ca. einer Tasse gekochtem Reis oder Bulgur, einer Handvoll Fetastückchen und reichlich frischer Minze verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Worcestersauce, Tabasco und Piment (unerlässlich!!) würzen. Heuer hab ich zusätzlich die Mélange Oriént von Babette dazugetan, macht sich auch sehr gut...
Masse etwas überwürzen, das braucht's. Paradeiser großzügig befüllen, mit Fetastückchen bestreuen und nochmals großzügig mit Olivenöl begießen. Für 35 min. ins Rohr und danach möglichst noch stehen lassen und lauwarm genießen (von mir aus auch wieder aufwärmen, aber keinesfalls frisch essen!!).

Davon gibt es natürlich auch ein September bis Juni - Variante: befüllt werden da Zucchini, und die Soße besteht aus Dosenpolpa - auch gut, kommt aber an die Sommervariante nicht ganz heran...

4. Oktober 2010

Wiens bester (?) Grieche

Der Kostas am Karlsplatz, also genau genommen in der Friedrichstraße... also am Komfort der Sesseln gemessen: 100% authentisch... autsch.

Speisen gibts in der Vitrine warmgehalten zum Gustieren...
Ich hatte die Lammstelze in Gemüse (butterweich, fiel von selbst vom Knochen),
Karin hatte Melanzani mit Zwiebeln und Feta überbacken (auch mit Gemüse).

Tobi's Souvlaki (vom Schwein) waren halt Souvlaki... nix Spannendes, aber gut.

Dazu literweise... ups, kilo-weise Retsina... seeehr gemütlich, seeehr authentisch. So mag ichs.


21. September 2008

Schlechter Grieche in Wien

Normalerweise betreibe ich hier kein bashing, aber... [1]

... der Alexis Sorbas in der Linzerstraße ist wirklich NICHT gut.

Das Fleisch beim Lamm mit Okra war zwar recht gut, aber die Paradeis-Sauce war wirklich schlimm.
Das Stifado hat nach Thunfisch mit Gemüse aus der Dose [2] geschmeckt, das Moussaka von der Tochter war nicht wirklich gut, und hatte die gleiche schlimme Paradeis-Sauce wie das Lamm. Und das Souvlaki (vom Junior ) war OK-isch (das ist auch sehr schwer zu vergeigen).
Selbst überm Tsatsiki und Taramasalat war Paprikapulver drübergestreut - warum ? - und beide haben künstlich gebunden oder mit Rahm verlängert geschmeckt.

Einfach nicht gut.
Rasch wieder vergessen.






[1] Können Sätze, die mit "normalerweise" beginnen, überhaupt "aber"-frei sein ?
[2] ja, ich geb zu, ich kann mich erinnern wie das schmeckt.