Tja, manchmal muss man den Hiptsern in Boboville (Wien 7. Bezirk) doch rechtgeben: die Croissants beim Ährnst in der Burggasse sind definitiv die mit Abstand besten in Wien.
22. März 2025
Die Hipster haben recht
Tja, manchmal muss man den Hiptsern in Boboville (Wien 7. Bezirk) doch rechtgeben: die Croissants beim Ährnst in der Burggasse sind definitiv die mit Abstand besten in Wien.
3. Februar 2024
Huhn mal anders
Heute haben wir as Poule au pot von David Lebovitz ausprobiert. Zwar etwas mehr Aufwand als eine Hühnersuppe, aber dafür gibt's ja gleich ein ganzes Hendl dazu, und es schmeckt herrlich intensiv.
(Tipp für das nächste Mal: vor dem Servieren das Huhn rausnehmen und etwas abkühlen lassen und entbeinen... ditto die Suppe abkühlen und ggf Fett oben abschöpfen, dann gleich wieder alles aufkochen ... mal prüfen)
27. August 2023
Paradeiser 2023
Vielleicht gehen sich nächste Woche ja noch Paradeismark und wieder Paradeiser-Confit aus.
Letzteres war ja ein Versuch letztes Jahr, und hat sich doch als sehr hilfreich erwiesen: einfach nur so auf getoastet Brot (z.B. Grandioso oder Baguette) oder zu Nudeln. Außerdem hat man auch immer leicht paradeisiges Olivenöl in der Küche stehen zum verfeinern. Sollte ich also doch wieder machen.
7. Oktober 2022
Ein kleines feines fast-hipster-aber-eben-nicht-ganz Plätzchen in Wien
Leser (oder Follower?) in und um Wien sollten mal die ehemalige Ankerbrot Fabrik im Zehnten heimsuchen.
Jaja, ich weiß schon: "Favoriten? Oida!" oder so.
Oder halt auch: "Echt, des Hipster-Eckerl?"
Isses aber nicht.
Dort gibt es nämlich das Bräuhaus Ten.Fifty. Wer jetzt fragt was bitte 1050 mit dem zehnten zu tun haben soll... Zitat:Alles begann mit einem Selbstbraukit in einer Wohnung im 5 Wiener Gemeindebezirk und ist nun eine unabhängige Brauerei im Herzen des 10. Bezirks.
22. August 2022
Paradeiser 2022
Dieses Jahr wieder eher klein; nur 5kg insgesamt verkocht - geliefert von Markta.
2.5kg für Marcella mit fast einem Packerl Butter und einer Zwiebel eingekocht.
1.5kg als Paradeismark eingefroren
Diesmal kein Ketchup, aber was Neues probiert - Paradeiser-Confit:
1kg mittelgroße Paradeiser im Ganzen in einen passenden Le Creuset, dazwischen 5-6 Koblauchzehen (im Ganzen) und ein paar Thymian-Zweigerln. Ca 300ml Olivenöl - also so, dass genug drin war, aber nicht ganz bedeckt, weil die Paradeiser ja noch Flüssigkeit lassen.Für knapp über 1.5h ins Rohr bei 120° - danach waren die Paradeiser gut bedeckt. Leicht auskühlen lassen und in ein passendes Einmachglas vorsichtig rüberheben (die Paradeiser sind sehr weich) und genug Öl zum Bedecken.
Keine Ahnung, wie das wurde, aber ich werde es ausprobieren.
21. April 2022
Paris encore
Erschreckenderweise war das letzte Mal schon 10 Jahre her.
Gewohnt haben wir gleich wieder 5m von der Rue
Montorgueil, und sie ist irgendwie noch voller mit Lokalen in den letzten 10 Jahren, aber das Publikum scheint durchwegs französisch zu sein, mit eingesprenkelten (durchspazierenden) Touristen.
Die Feinkostläden sind noch immer da, 3-4 Boulangeries, 2 Fromageries, 3-4 Boucheries, und sicher 2 Poissonneries. Und halt jede Menge Lokale und Bars.
Erster Abend (Karfreitag, wer drauf Wert legt) war natürlich schon ganz klar reserviert für meine obligatorische Andouillette, diese wunderbare französische (Brat-)Wurst aus Därmen.Wir waren im Aux Bons Crus (Metro Voltaire) - eine Empfehlung, die Karin bei David Lebovitz gefunden hat. Ein wunderbar geerdetes quasi Bistrot/Beisl, wo wir uns in Innereien ausgetobt haben - Karin: Nieren in Senfsauce, Roman: Andouillette in Senfsauce... beide hervorragend. Und vor allem: eine Senfsauce in Frankreich ist ja noch immer eine Buttersauce... Nix da Mehlpapp wie in Zentraleuropa; herrlich.Am zweiten Abend leichtes upgrade: in Wien würden wir Nobelbeisl dazu sagen, also gehobenes Bistrot, das Instinct im Haut-Marais (Metro: Temple, République; oder einfach durch den Marais spazieren, das Musee Picasso ist ja ums Eck). Gute feine Bistrot-Küche.Ich hatte ein wirklich gutes Filet de Turbot (Steinbutt), und Karin ein Filet de Canette (Entenfilet mit Pistazien- und Haselnusskruste), gute Weine dazu.
Abend drei: Bofinger, immer wieder gerne. Ebenfalls Marais gleich hinter der Bastille (Metro: Bastille). Diesmal fisch-lastig (ohne Choucroutes) mit einer schönen Austernauswahl (4 verschiedene, Dégustation d’huîtres) davor, dann Filet de bar Rôti (Barschfilet) und Aile de Raie à la Grenobloise (Rochenflügel... sehr interessant)

Am Abschlusstag zu Mittag noch spontan in ein Bouillon, und zwar Bouillon Julien gleich bei der Porte Saint-Denis (Metro Strasbourg-Saint-Denis) eine letzte wunderbare Andouillette, diesmal mit Puree dazu (geht auch sehr gut). Karin hatte Tête de Veau. Bouillons sind quasi Arbeiterrestaurants aus dem 19. Jahrhundert, die einfaches aber gutes Essen preiswert angeboten haben. Eine Tradition, die bis heute lebt.. Das sind wohl - außer den fast food Ketten - die einzigen, die durchgehend von Mittag bis Mitternacht geöffnet haben - sonst sind Öffnungszeiten eher eingeschränkt, zB 12-14h und 19-23h.
Und sonst haben wir uns mit diversen Pasteten, Rillettes und Eingelegtem sowohl in der Grande Epicerie und in den Galeries Lafayette, bzw natürlich unseren kleinen Läden in der Rue Montorgueil eingedeckt - und hatten auch Käse, Pasteten und Wein im Schlafwagen im Nachtzug retour nach Wien.
So lässt sich reisen.
18. April 2021
Reuben Sandwich
aber dann ein paar Tag später und ein paar hundert Meilen südlicher die Epiphanie quasi in San Fransicso bei den Wise Sons im Dission District (24th); war am vormittag leider kein Sitzplatz frei, also hab ich den wohl besten Reuben meines Lebens dann auf der Straße (Mission St/24th) vor der U-Bahnstation genossen.
(Den ultimativen solls ja bei Katz's Delicatessen in NYC geben, war ich aber leider nicht, bzw wusste ich 1995, als ich das letzte mal in NYC war, noch nix davon.)
In Wien gab's für kurze Zeit Pastrami Baby erst als Popup oder Truck und dann als fixes Lokal in der Lerchenfelder Straße; war ich wirklich sehr oft, aber der Reuben kam nicht an die Amerikanischen ran. Gutes Pastrami, aber einfach zu wenig Kraut und Dressing.
Da sind wir dann schon bei den wichtigsten Elementen / Zutaten:
- Pastrami
- Gutes Brot
- Sauerkraut
- Russian Dressing
- Käse
Pastrami gibt's in Wien mittlerweile bei 2 phantastischen Quellen: der Bauer in Gersthof (am "Markt" gleich unter der S-Bahn), und der wunderbare Schinkenzauberer Thum.
Praktischerweise stellt Hausbrot (unser wochenendliches Frühstückslieferservice) auch Thum-Pastrami direkt an die Haustüre zu.
Pastrami ✓
Genauso auch Joseph-Brot... in dem Fall (nach einigen Tests) Bio La Marianne-Laib...
Gutes Brot ✓
Sauerkraut einfach aus dem Supermarkt (auswaschen und abtropfen lassen). ✓
Russian Dressing natürlich selbst machen: Selbstgemachte Mayonnaise, etwas mehr Ketchup und Gschmack dazu (Pfeffer, Tabasco, Worcestershire-Sauce) und gut Kren aus der Tube daruntergemischt, gerade so dass es leicht nach Kren schmeckt, aber nicht penetrant.
Dressing ✓
Als Käse nehm ich gern milden Cheddar, obwohl die Amerikaner hier Swiss Cheese (also wohl am ehesten Emmentaler) vorschlagen, ich denke hier ist noch der geringste Unterschied zu merken ✓
Kurz zur Menge: für 2 Personen haben wir uns 20dag Pastrami gegönnt, ergibt zwischen 3 und 4 Sandwiches, je nach Vorliebe.
Also... für 1 Sandwich:
- Eine große Flache Pfanne (fürs Brot) vorwärmen; Kraut und Pastrami in getrennten Pfannen anwärmen. Nicht anschwitzen oder wirklich heiß machen, sondern nur warm.
- Zwei Scheiben vom Brot nicht allzu dünn (ca 1cm favorisiere ich) aufschneiden, auf einer Seite mit Butter bestreichen. Mit der nicht-buttrigen Seite kurz in die heiße Pfanne (das wird dann die Innenseite, wirklich) ... ca 30 Sekunden, soll ja nicht verbrennen; wenden und schön buttrig braun antoasten.
- Aus der Pfanne rausnehmen, und beide (auf der Nichtbutterseite) mit dem Dressing (üppig) bestreichen.
- Auf eine Scheibe gut (dick) Kraut drauf, auf die andere ebenfalls gut dick Pastrami.
- Auf eins von den beiden eine Schreibe vom Käse, optional auf die anderen Scheibe eine dünn längs geschnittene Gewürzgurke (zB Aufschnittgurken von Felix, hab ich immer daheim) drauf
- Den Käse noch kurz mit dem Flambier-Brenner anschmelzen.
- Und dann die eine Sandwich-Hälfte passend auf die andere - je nachdem, was weniger Patzerei verspricht. Kurz andrücken, damit das alles hält.
Hier zwei Versuche, einer von gestern, einer vom Dezember... Bei den nächsten wird's dann noch etwas getürmter, also mehr Pastrami... geht immer. Ist ja auch einkaufstechnisch recht leicht: Hausbrot liefert fast alles ;)
3. Juni 2018
Korean Fried Chicken nach missboulette

Neulich haben wir die Hühnerflügel der bei uns daheim sehr beliebten missboulette ausprobiert.
Da via Facebook umgehend der Wunsch nach Details ventiliert wurde, bitte sehr:
Hier direkt im Original zu finden.
Das Häuten der Hühnerflügel ist etwas mühsam, aber das Ergebnis lohnts.
Im Gegensatz zur Behauptung mancher Amerikaner sind die hier wirklich finger licking good.
9. Juli 2017
Urlaubsputenbrustsandwich
Eine ganze Putenbrust, Marinade aus Öl, Essig, Senf, Honig, Pfeffer, Salz, Tabasco, Worcestershire-Sauce zusammenrühren; Fleisch rundherum salzen und pfeffern; Marinade in einen großen Gefriersack gießen und Putenbrust im Ganzen dazu. Marinade gut verteilen, und ab in den Kühlschrank übernacht. Manchmal Wenden.
Am nächsten Tag dann auf allen Seiten gut anbraten, und ab ins Rohr, diesmal so:
10min 220° (Ober-&Unterhitze)
10min 160°
20min 140°
40min 90°
Dann noch kurz in Alufolie rasten lassen.
Wunderbar saftig.
Fein Aufschneiden und Sandwiches damit (Mayo, Senf, Salat, Guken, Paradeiser, Speckstreifen, milder Cheddar)
Hinweis: Die Beize kann deutlich schärfer/würziger sein, oder das Fleisch wirklich stark pfeffern.
18. Juni 2016
Das Mühlviertel und seine Biere
1. Gerade mal fünf Gehminuten bergauf vom Mühltalhof gibt's die Neufeldner Biobrauerei, die ein hervorragendes Zwickl (5.2%) produziert.Weiter im Norden, in Aigen (nebst Schlägl), gibt's das Biergasthaus Schiffner, das zwar jetzt nicht die charmanteste Lage hat, aber einen Biersommelier-Weltmeister als Betreiber. Dort haben wir ein paar weitere Biere aus dem Mühlviertel durchprobiert:
2. Freistädter Rotschopf (5,6%, für mich, na-no) aus der Braucommune. Genau mein Bier, ist auch gut prämiert überall.
3. Karin hatte das Champion Bitter #9 aus der Hofstettner Brauerei (6.2%). Ein wunderbares Bitter, ungewohnt und überraschend für Österreich.

4. Ich bin dann gleich zum Schlägl Abteibier (7.5%) übergegangen (wenn wir schon im Nachbardorf bzw. derselben Gemeinde sitzen) und dabei geblieben. Eigentlich wollte ich noch ein Trappistenbier danach nehmen, aber das war gar nicht notwendig; das Abteibier ist "belgisch" genug. Und Karin ließ sich ganz leicht davon überzeugen, von dem eher gewöhnlichen "Fan Bier" (extra für die EM komponiert) ebenfalls umzusteigen.
Fixpunkt beim nächsten Mal hier in der Gegend: St. Martin im Mühlkreis um die Hofstettner durchzuprobieren.
Prost und bist bald...
13. März 2016
Krautfleisch-Experiment
Weißkraut ist ohnehin recht häufig in der Gemüsekiste, also einfach dazu passend ein Bauchfleisch und bisserl Paprika kaufen. Geplant - getan.
Das Bauchfleisch an der Schwarte grob einritzen und ca 20min mit Salz, Kümmel, 2 Lorbeerblättern und ein paar Pfefferkörnern köcheln, bis die Schwarte weich ist.
Derweilen das Häupl Kraut in grobe Streifen schneiden; also nicht hauchdünn, sondern 3-5mm dicke Streifen.
Die zwei Paprika ebenfalls in Streifen schneiden und mit einer Messerspitze der eingefrorenen/gehackten Chilischoten in Weißwein weichdünsten. Mit einem Schwaps vom Sud (siehe Fleisch oben) mit dem Pürierstab pürieren.
Sobald das Fleisch weich ist, raus aus dem Topf, bisschen von dem Sud nehmen und in einem kleineren Gebinde weiterreduzieren lassen.
Im Topf dann 2 große (bei uns 4 kleine) fein geschnittene Zwiebeln und 2 gehackte Knoblauchzehen mit Schmalz (jawohl!) anschwitzen, dann das Kraut und die Paprikasauce dazugeben. Ggf mit etwas einreduziertem Sud die Flüssigkeit kontrollieren.
Das Fleisch in Stücke oder Streifen schneiden und - sobald das Kraut weicher wird - noch 10-15min dazu tun und gemeinsam fertigziehen lassen.
Hier nochmal al gusto salzen und pfeffern.
Das Ganze gibt ein hervorragendes Krautfleisch, v.a. weil Bauch (statt Schulter), vorgekochte Schwarte, Paprikasauce (statt -pulver), knackiges Kraut (statt Sauerkraut).
29. August 2015
Paradeiserlogbuch
Hier die 2015er-Werte:
~7kg Paradeiser am Meiselmarkt gekauft,
davon 2kg in Ketchup nach Jamie Oliver
und die restlichen 5kg mit 1½ Packerln Butter und 2 großen Zwiebeln in Marcella verwandelt.
7. Juli 2015
Onion Relish
Also, rasch wieder eines für den Sommer vor- und zu-bereitet:
6 mittlere Zwiebeln fein hacken und mit etwas Öl 10min glasig schwitzen. Dann 3 EL braunen Zucker druntermischen, und danach 3 EL Balsamico, 1 EL Rotweinessig dazu. Weitere 15min einkochen lassen und weiter gut umrühren. Dazwischen evtl noch mit Wasser kurz verlängern, damit sich allfällig Angelegtes löst...
In Gläser füllen (sind bei den Mengenangaben gerade mal 2 mittlere Gläser) und das wars.
17. Mai 2015
Spargelfleckerln
Entstanden ist die Idee bei einer Spargel-Diskussion im Gasthaus Stern zwischen Karin und mir. Irgendwann dabei hab ich gesagt: "Spargelfleckerln müssten funktionieren - so wie Krautfleckerln, nur halt mit grünem Spargel. Aber mit gscheiten Fleckerln."
Eine von den vielen Ideen, die so hervorragend auf der langen Bank abgeschoben liegen bleiben.
So wie die "ordentlichen" Krautfleckerln, sprich mit gscheiten Fleckelrn/Maltagliati und nicht den fertigen. Dazu war ich bis dato immer zu faul.
Nicht so diesmal.
Besprochen am Freitag abend. Am Samstag hab ich dann den Spargel gekauft, und jetzt gerade am Sonntag haben wir das probieren.
Für die Maltagliati in einen frischen Nudelteig aus ~150g glatten Mehl und 2 Eiern machen. Gut durchkneten und mal im Kühlschrank rasten lassen... bis zum Hunger.
1/2 kg grünen Spargel zurechtputzen und für 7min in den Dampfgarer.
Nudelwasser hinstellen & salzen.
Den Teig mit den Nudelholz auswalken ist sportlich, aber zu anstrengend; also her mit der Nudelmaschine, und den Teig auf 3-4 mal durchjagen - a la Lasagne-Blätter.
Pro Durchgang den Streifen in kleine Stücke schneiden, und gleich ab ins kochende Wasser und 2 Minuten kochen. Rausfischen und beiseite stellen bis alle fertig sind - mit viel Olivenöl, damit die Fleckerln nicht verkleben.
Bis die Fleckerln alle gekocht sind, ist der Spargel auch schon längst fertig. In ca 1cm lang Stückerln schneiden und die Spitzen beiseite legen.
Die Fleckerln und die Spargelstückerln in Butter anschwitzen, und dabei öfter durchrühren; bis die Nudeln bisserl Farbe annehmen... gut salzen und pfeffern. Dann die Spitzen drauf und kurz nochmal durchmischen.
Mit Parmesan (und zur Sicherheit noch geschmolzener Butter drüber) servieren.
Ich war sehr begeistert davon, die Karin weniger.
Die Entscheidung überlassen wir dem Leser...
29. März 2015
Hungry for Wurst
In Gruppen von je 3-4 Personen haben wir dabei folgende Würste gemacht und in Därme gefüllt:
- Salsiccia Classica (sprich: Bratwurst, italienisch)
- Merguez (sprich: kleine Lammbratwürstl)
- Bangers (sprich: die englischen Frühstückswürstln, die außer mir kaum jemand mag)
- Weißwürste
- steirische Erdäpfelwurst (mit Speck)
- Senf
- Ketchup
- Salsa
- Barbecue Sauce (incl. räuchern, a.k.a. "smoken", aber draußen vor der Tür)
- Süß-Sauer-Sauce
Die Zutaten waren durchwegs bio (bis auf die Därme): im Prinzip nur Fleisch (Schulter), extra Fett (Schwarte) und Gewürze. Nur die Erdäpfelwurst natürlich nicht (Erdäpfel und Selchspeck).
Klarer Favorit von allen war übrigens die Merguez.
Bonus: Für Getränke war den ganzen Nachmittag und Abend gesorgt, und Abwaschen mussten wir natürlich auch nicht...
--
[1] Take that, Kishon!
[2] doch, 3 hatten wir probeweise in der Pfanne!
28. März 2015
Lammfaschiertes mit Topinambur-Püree
Also: Topinambur schälen, würfeln und mit ein paar (ganzen, aber geschälten) Knoblauchzehen bei 170° für 45min ins Rohr (Salz, Olivenöl, Cumin). Parallel dazu hab ich noch zwei Karotten, die auch gerade da waren, grob zerkleinert, 10 min gedämpft und dann die restlichen 20min noch ins Rohr dazugeworfen.
Aus dem Lammfaschierten (+Ei, +angeschwitzte Zwiebeln, +Harissa, +Za'atar) kleine Laberln formen und in Olivenöl fast schwimmend herausbraten. Aufpassen, dass sie nicht zu well-done werden.
Derweilen das Gemüse aus dem Rohr zu Püree verarbeiten. Ich war faul, und hab alles einfach mit Tahini, einem winzigen Schuss Schlagobers und einer Messerspitze Harissa im Cutter fast-püriert.
Für die Gewürze bzw -mischungen empfiehlt sich in Wien Babette's.
18. Januar 2015
Phở gà
Also: vietnamesische Hendlsuppe, lange auf der Liste, endlich geschafft.
Im Rohr 1-2 ungeschälte Zwiebel (geviertelt) und 2-3 1cm dicke Ingwerscheiben (leicht zerdrückt, ich habe zweimal mit dem Fleischklopfer draufgehaut) bei 220 Grad eine halbe Stunde rösten. Ein Hendl in sieben Teile zerteilen (Rücken und Flügerl extra), mit Wasser, Zwiebel, Ingwer, 3 Kardamomkapseln, 1-2 Sternanis, Pfefferkörnern, Macisblüte, etwas Zucker und Salz zustellen. Nach einer halben Stunde die zwei Brustteile und die zwei Haxln rausfischen, nach Notwendigkeit abkühlen, das Fleisch vom Knochen lösen und kleinschnippeln. Knochen in die Suppe zurück und zwei Stunden kochen lassen. Abgießen und noch ein Viertelstündchen stark einkochen (oder bis die Intensität halt passt). Mit Fischsauce abschmecken. Dazwischen 2 Handvoll Schalotten in Ringen in reichlich Öl frittieren und auf Küchenrolle abtropfen.
Als Einlage gibts das Fleisch, die frittierten Schalotten, dicke Reisnudeln, Sojasprossen, Frühlingszwiebeln in Ringen, Chili, Thaibasilikum & Koriander ganz grob gehackt. Eher unnötig fand ich persönlich die kleingeschnittenen Limettenstückchen. Auch kann man dann noch Sojasauce und/oder Hoisinsauce dazutun, brauch ich aber auch nicht mehr. Das Aroma ist so schon herrlich intensiv!
2. Januar 2015
Škubánky
23. November 2014
Gansl-Rillette
Bis dato hatte ich ja den Eindruck, dass man die in Wien gar nicht kennt. Aber dieses Jahr lief mir 3x eine Gansl-Rillette über den Weg. Beim Gansl beim Artner (am Franziskanerplatz), beim Wolf und sogar der Radatz hats.
Im Prinzip ja "nur" ein Gansl-Verhackerts. Aber wirklich gut.
21. September 2014
Kohl-Quiche nach zii
Kohl war in unserer Gemüsekiste und Quiche hatten wir schon viel zu lange nicht mehr. Gute Gründe also, die Kohl-Quiche von der Frau zii zu machen.Wirklich gut. Wie immer, bei der zii.
(Mödlinger war ich lange genug, mußte also nicht in die Klausen pilgern, um die Quiche dort zu verzehren, zuhause war sie auch verdammt gut).

.jpg)






