18. Juni 2016

Das Mühlviertel und seine Biere

Vergangenes Wochenende waren wir drei Tage im Mühlviertel, konkret im Mühltalhof in Neufelden (direkt an der Großen Mühl... man kann hier nicht genug "Mühl" schreiben). Und bei der Gelegenheit haben wir auch in der Umgebung die Mühlviertler Biere gekostet ...

1. Gerade mal fünf Gehminuten bergauf vom Mühltalhof gibt's die Neufeldner Biobrauerei, die ein hervorragendes Zwickl (5.2%) produziert.

Weiter im Norden, in Aigen (nebst Schlägl), gibt's das Biergasthaus Schiffner, das zwar jetzt nicht die charmanteste Lage hat, aber einen Biersommelier-Weltmeister als Betreiber. Dort haben wir ein paar weitere Biere aus dem Mühlviertel durchprobiert:

2. Freistädter Rotschopf (5,6%, für mich, na-no) aus der Braucommune. Genau mein Bier, ist auch gut prämiert überall.

3. Karin hatte das Champion Bitter #9 aus der Hofstettner Brauerei (6.2%). Ein wunderbares Bitter, ungewohnt und überraschend für Österreich.


4. Ich bin dann gleich zum Schlägl Abteibier (7.5%) übergegangen (wenn wir schon im Nachbardorf bzw. derselben Gemeinde sitzen) und dabei geblieben. Eigentlich wollte ich noch ein Trappistenbier danach nehmen, aber das war gar nicht notwendig; das Abteibier ist "belgisch" genug. Und Karin ließ sich ganz leicht davon überzeugen, von dem eher gewöhnlichen "Fan Bier" (extra für die EM komponiert) ebenfalls umzusteigen.

Fixpunkt beim nächsten Mal hier in der Gegend: St. Martin im Mühlkreis um die Hofstettner durchzuprobieren.

Prost und bist bald...

13. März 2016

Krautfleisch-Experiment

Tagelang dem Nichtstun frönen und dabei lesen kann z.B. die Nebenwirkung haben, dass man - von einem Falter-Artikel (Falter 5/16) inspiriert - mit Krautfleisch experimentiert.

Weißkraut ist ohnehin recht häufig in der Gemüsekiste, also einfach dazu passend ein Bauchfleisch und bisserl Paprika kaufen. Geplant - getan.

Das Bauchfleisch an der Schwarte grob einritzen und ca 20min mit Salz, Kümmel, 2 Lorbeerblättern und ein paar Pfefferkörnern köcheln, bis die Schwarte weich ist.
Derweilen das Häupl Kraut in grobe Streifen schneiden; also nicht hauchdünn, sondern 3-5mm dicke Streifen.

Die zwei Paprika ebenfalls in Streifen schneiden und mit einer Messerspitze der eingefrorenen/gehackten Chilischoten in Weißwein weichdünsten. Mit einem Schwaps vom Sud (siehe Fleisch oben) mit dem Pürierstab pürieren.

Sobald das Fleisch weich ist, raus aus dem Topf, bisschen von dem Sud nehmen und in einem kleineren Gebinde weiterreduzieren lassen.
Im Topf dann 2 große (bei uns 4 kleine) fein geschnittene Zwiebeln und 2 gehackte  Knoblauchzehen mit Schmalz (jawohl!) anschwitzen, dann das Kraut und die Paprikasauce dazugeben. Ggf mit etwas einreduziertem Sud die Flüssigkeit kontrollieren.

Das Fleisch in Stücke oder Streifen schneiden und - sobald das Kraut weicher wird - noch 10-15min dazu tun und gemeinsam fertigziehen lassen.
Hier nochmal al gusto salzen und pfeffern.

Das Ganze gibt ein hervorragendes Krautfleisch, v.a. weil Bauch (statt Schulter), vorgekochte Schwarte, Paprikasauce (statt -pulver), knackiges Kraut (statt Sauerkraut).

29. August 2015

Paradeiserlogbuch

Also, dieses Jahr sehr ähnlich wie letztes Jahr... ist ja das Wesen von Tradition, oder?

Hier die 2015er-Werte:
~7kg Paradeiser am Meiselmarkt gekauft,
davon 2kg in Ketchup nach Jamie Oliver
und die restlichen 5kg mit 1½ Packerln Butter und 2 großen Zwiebeln in Marcella verwandelt.

Kein Paradeismark dieses Jahr... wegen der Abwechslung :)

Bis nächstes Jahr dann...