22. November 2009

Leicht enttäuscht vom Gölles

Im Herbst bei unserer Vulkanlandtour in der Steiermark haben wir natürlich auch einen Stopp in der Schnapsbrennerei und Essigmanufaktur Gölles gemacht.

Neben der Alten Zwetschke, die mit Sicherheit den besten Zwetschkenbrand darstellt, den ich kenn', konnte ich auch natürlich beim Kriecherl nicht nein sagen.

Hätt' ich aber sollen.
Wirklich.
Bin ziemlich enttäuscht: viel zu alkoholbetont und leicht petrolig im Abgang.
Schade.

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Twitterer würden "
Gölles Kriecherl #epic #fail" tweeten ...

15. November 2009

Fünf Nächte in Paris

Na, bevor ihr Spechtler falsch denkt, es geht hier nur ums Essen...

Also, ein Muss für uns in Paris, wenn auch sicher nicht das Highlight, einfach nur weil irgendwie sentimental und so... gleich am ersten Abend: Chez Leon - der bei der Bastille:
Moules à la Marinière und Moules au Roquefort (mit Pommes frites natürlich) und dazu ein leckeres Bier.... zwar nicht sehr französisch (sonder belgisch) aber doch sehr gut.

Zweiter Tag - verzweifelte Reservierungsversuche für einen Freitagabend, gottseidank hatte unser Wunsch-Marokkanisches Lokal noch Platz: Mansouria, im 11. diesmal knapp hinter der Bastille am Weg zu Nation. Herrlicher Lammeintopf (mourourzia) und herrliches Tajines, feinen Couscous... sehr freundlich und nett dort.

Dritter Tag - wieder in die selbe Richtung, wieder in (statt durch) den Marais, diesmal aber mittendrin (knapp vor dem Place des Voges) in Le Dôme du Marais. Ich hätte nie gedacht, dass ein Hase so weich und fein sein kann... Karin hatte eine Super-Taube angeblich das Rezept für Ludwig XIV, der keine Zähne mehr hatte, daher so weich... naja, nette Geschichte jedenfalls.

Vierter Tag - endlich eine Reservierung beim Bofinger bekommen (schon wieder 4., schon wieder Bastille): feinste elsässische Küche, und ich konnte nicht umhin, hier etwas mit Choucroute zu nehmen... Chourcroute special, der nobelste Bauernschmaus, den ich je hatte (außer beim letzten Mal vor 16 Jahren ebenfalls hier). Karin konnte den Austern, die hier auch sehr angepriesen waren nicht widerstehen, und danach - passend - Choucroute de la mer . Natürlich danach eine Crème brûlée vom Feinsten.

Fünfter Tag - endlich mal auf die andere Seite der Seine... ein feiner Tip aus den Lonely Planet: Le Machon d'Henri... kleines feines Bistro im 6., mit recht vielen Amis als Gästern (weils ja im LP steht), aber dennoch sprechen sie dort fast nur französisch... Karte gibts nur mit Kreide an der Tafel, und natürlich ebenfalls nur französisch... Wunderbare Lammstelze gibts da, 7h im Rohr, wenn ich mich recht erinnere... Sehr gemütliche Abwechslung zu Dôme und Bofinger...

Hilfreich bei der Suche waren Zagat, Google Maps ;-) und Lonely Planet...